Wie präsentiert man sich als Selbständiger in Sozialen Medien: Profil oder Seite?

Diese Frage stellt Annette Schwindt von Schwindt PR und hat eine Blogparade dazu initiiert: Profil oder Seite – oder beides? (Blogparade für Einzelkämpfer). Die im ersten Moment einfach erscheinende Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Verfolgt man die gerade stattfindende Diskussion auf dem Blog von Schwindt PR, gibt es auch seitens der Social Media-Experten keine einhellige Meinung dazu.

Ich selbst konnte auch noch keine Antwort für mich finden. In den meisten Netzwerken habe ich mich bereits vor Jahren angemeldet. Immer erst mit einem privaten Profil und zu Beginn mit überwiegend privaten Kontakten. Im Laufe der Jahre kamen dann aber zunehmend berufliche Kontakte hinzu. Diese Vermischung hat mich nie gestört, denn aus nicht wenigen dieser Geschäftskontakte sind inzwischen Freundschaften geworden und der Autausch beschränkt sich nicht mehr nur auf fachliche Themen.

Mit meiner Selbständigkeit kam dann aber doch die Frage auf, ob nicht eine Seite für meine berufliche Aktivitäten sinnvoller ist. Während meine bisherigen beruflichen Kontakte immer aus einem persönlichen Treffen z.B. auf einer Veranstaltung enstanden, bin ich nun auch daran interessiert, Kontakte zu erhalten, die sich nur aus der digitalen Welt heraus ergeben. Und plötzlich ist ein Profil dann doch etwas zu persönlich.

Ich habe nun auf Facebook und auf Google+ jeweils eine Firmenseite angelegt. Aber erstens fehlen mir dafür nun die Freunde oder Follower, und zweitens weiß ich nicht mehr so recht, welche Inhalte ich wo posten soll. Die bisherige Mischung privater und beruflicher Posts hatte mich eigentlich nie gestört. Meine aktuelle Lösung sieht so aus, dass ich berufliche Posts auf meinen Seiten veröffentliche und diese dann über meine Profile mit meinen Freunden und Bekannten teile. Das hat mir bisher allerdings weder Likes noch Follower für meine »Unternehmensseiten« gebracht und ist damit wohl auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Von meiner Webseite virtual-commerce.de aus verlinke ich noch auf meine Profile, denn eine Seite mit nur ein, zwei Likes beeindruckt potentielle Kunden nicht unbedingt.

Man sieht, die einfache Frage, ob Profil oder Seite ist nicht so einfach zu beantworten. Ich bin gespannt auf das Ergebnis der Blogparade von Annette Schwindt.

Buchtipps zum Thema Facebook und Google+ (Affiliatelinks):

2 Kommentare

  1. Hallo Thomas,

    auf Google+ kannst du durch das Erstellen von Kreisen recht gut steuern wer welche Inhalte bekommen soll/darf.
    Facebook ist da etwas rückständiger :-)

    Grüsse

    Christian

    Antworten

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