Welche Grundtypen von Websites gibt es?

Websites erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Sie sollen zum Beispiel informieren, unterhalten oder verkaufen. Im Idealfall erfüllt eine Website auch nur ein Ziel und nicht beliebig viele. Lässt man aber einmal außer Acht, dass der Zweck vieler Websites nicht auf Anhieb erkennbar ist, so gibt es grob vier Grundtypen. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Zielsetzung, sondern auch in den Kennzahlen, mit denen ihr Erfolg gemessen wird. Ich verwende hier übrigens den Begriff Website als Bezeichnung für eine komplette Webpräsenz, im Gegensatz zu einer Webseite, die sich auf ein einzelnes HTML-Dokument bezieht.

Die vier Grundtypen sind:

  • eCommerce-Websites
  • Webites zur Generierung von Leads (Kontaktdaten)
  • Content- bzw. Media-Sites
  • Support- und Service-Sites

eCommerce-Webites

Websites mit der Ausrichtung auf eCommerce haben vor allem eine Aufgabe: sie sollen verkaufen. Die gängigste Ausprägung ist dabei der Onlineshop.

Webites zur Generierung von Leads (Kontaktdaten)

Neben dem reinen Abverkauf kann die Zielsetzung aber auch darin bestehen, Kontaktdaten von Interessenten und potentiellen Kunden einzusammeln. Dies gilt vor allem dann, wenn Produkte nicht leicht verkäuflich sind und zum Beispiel einer persönlichen Beratung bedürfen. Dazu können Lebensversicherungen oder viele Produkte zählen, die sich nur schwer versenden lassen. Aber auch viele Websites im B2B-Umfeld gehören in diese Kategorie. B2B bedeutet business-to-business und bezieht sich auf Geschäftskunden.

Content bzw. Media-Sites

Die klassischen News-Seiten. Hier Beispiele zu nennen wäre müßig, denn fast jede Tageszeitung oder jedes Wochenjournal führt inzwischen ein Pendant zur gedruckten Ausgabe. Mal mit mehr oder weniger Überschneidungen bei den Inhalten.

Support- und Service-Sites

In ihrer Wirkung oft unterschätzt. Ein Kunde hat das Produkt gekauft und es tauchen Fragen auf. Bei der Inbetriebnahme, beim Aufbau des Pordukts oder bei Problemen im späteren Betrieb. Eine gute Support-Website kann dann eine Menge dieser Anfragen abfangen. Gut gemacht helfen sie nicht nur dem Kunden, sondern auch der Firma, denn Kundenanfragen am Telefon bearbeiten ist teuer.

Soweit die einzelnen Grundtypen von Websites. In den nächsten Tagen werde ich in lockerer Reihenfolge näher auf die einzelnen Typen eingehen und die wichtigsten Kennzahlen beschreiben, mit denen der Erfolg einer solchen Seite gemessen werden kann.

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1 Kommentar

  1. Guten Tag

    Unter welche ihrer Klassifizierung fällt Ihrer Meinung nach eine „Standard“ Unternehmenswebsite (B2C & B2B)?

    Mit bestem Gruss

    Antworten

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