Webanalyse mit Adobe SiteCatalyst

In letzten Jahren habe ich mit vielen Webanalyse Tools gearbeitet: Webtrends, Sitestat (jetzt Comscore), Coremetrics (jetzt IBM) und natürlich Google Analytics. Adobe SiteCatalyst war bisher nicht darunter. Nur ist leider recht schwer, mit dem SiteCatalyst in Berührung zu kommen, wenn man nicht gerade einen Arbeitgeber hat, der dieses Werkzeug einsetzt. Man könnte sich nun sicherlich auch über Seminare und Kurse mit dieser Software auseinandersetzen, aber ich vermute mal, dass das recht kostspielig wird. Und ohne konkreten Einsatz des Wissens wird man diese Investition sicherlich nicht tätigen.

Um so mehr freut es mich, wenn ich jetzt über ein Kundenprojekt die Chance habe, mich in den SiteCatalyst einzuarbeiten. Die Einarbeitung geht natülich zu meinen Lasten, aber alleine schon die Chance zu bekommen, Zugriff auf das Tool zu haben ist Gold wert. Dabei deckt sich mein erster Eindruck mit dem oft gehörten Vorurteil, dass das Handling des SiteCatalyst recht komplex ist. Dabei wird dieser Eindruck dahingehend korrigiert, dass man sehr schnell ein Gefühl dafür bekommt, wie flexibel und mächtig dieses Tool ist. Im Gegensatz zu anderen Tools ist, bekommt man sehr viel weniger vorgefertigte Reports. Man ist gezwungen, sich schon der Implmentierung des SiteCatalyst sehr viel Gedanken üner die Informationen zu machen, die man später aus diesem System beziehen möchte. Aber diese Mühe wird belohnt, da man das System alle erdenklichen Daten über das Nutzerverhalten liefert bzw. liefern kann.

Ein Glücksfall ist außerdem, dass Adam Greco, ausgewiesener Experte, was den Umgamg mit dem SiteCatalyst angeht, aktuell das Buch »The Adobe SiteCatalyst Handbook – An Insider’s Guide« veröffentlicht hat (nur in englischer Sprache verfügbar). Ich warte zwar immer noch auf meine gedruckte Ausgabe, habe aber bereits die Möglichkeit, die digitale Version zu lesen. Für mich das richtige Buchzur richtigen Zeit, bietet es doch einen hervorragenden Einstieg in das komplexe Werkzeug.

Im ersten Teil des Buches werden die notwendigen Metriken und Variablen erläutert, die einem zur Verfügung stehen bzw. die im Rahmen der Implementierung angelegt werden müssen. Im zweiten Teil widmet sich Greco dann dem Erstellen von Reports, der Segmentierung von Daten sowie dem Import und Export dieser Daten. Im dritten Teil geht er dann auf den konkreten Einsatz des Tools ein.

In den letzten Tagen konnte ich jedenfalls die Erfahrung machen, je mehr man in den SiteCatalyst einsteigt, desto mehr nimmt das Spaß zu, mit diesem Tool zu arbeiten.

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1 Kommentar

  1. Ggf. sind auch die Videos (SiteCatalyst „Hilfe“) interessant. Diese haben mir persönlich den Einstieg in das Tool sehr erleichtert. Häufig werden dort auch Videos zu neue Features oder bei Releases eingestellt.

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