Gelesen: WordPress 3 von Alexander Hetzel

Gelesen ist vielleicht etwas übertrieben, obwohl ich inzwischen weite Strecken des Buches WordPress 3 tatsächlich gelesen haben dürfte. 2007 startete ich mein erstes Blog mit WordPress und meine Begeisterung für diese Open Source Software nimmt stetig zu. Grund genug, sich endlich einmal näher mit dem System auseinander zu setzen.

In den letzten Jahren hat sich WordPress von einer reinen Blogging-Software zu einem ernsthaften Content Management System (CMS) gemausert. Kaum ein Webprojekt, dass sich nicht mit WordPress umsetzen ließe. Um mich tiefer in die Eingeweiden von WordPress einzuarbeiten, war ich nun auf der Suche nach einen Buch, dass sich intensiv mit der Programmierung von Themes, Plugins und Widgets auseinandersetzt.

Leider bin ich nicht fündig geworden, denn die Bücher zum Thema WordPress – zu Sofware dieser Arte generell – werden von den sogenannten »allumfassenden Handbüchern und Kompendien« dominiert, die eher nach Kilopreis verkauft werden. Je dicker und schwerer desto besser. Aber meiner Ansicht nach ist der große Nachteil dieser Werke, dass sich die Information, die man sucht, zwischen Unmegen unützer anderer Information versteckt.

Meine Wahl fiel dann auf Alexander Hetzels WordPress 3. Zwar auch ein »Das umfassende Handbuch-Buch«, aber es machte mir beim Durchblättern im Laden den besten Eindruck. So richtig interessant für mich waren zwar nur die folgenden vier von fünfzehn Kapitel:

  • 4: Ein eigenes Theme programmieren
  • 6: Seitentypen (Custom Post Types)
  • 7: Plugins
  • 8: Plugins selbst programmieren

Aber wie schon geschrieben, inzwischen habe ich fast das ganze Buch gelesen und dabei dann doch einige Dinge über WordPress erfahren, die mir so bisher nicht bekannt waren. Dazu gehörte zum Beispiel die sinnvolle Verwendung des More-Tags oder das Thema Paginierung bei längeren Artikeln. Auch die Beschreibung ganzer Blog- oder Webseitenprojekte fand ich recht interessant, auch wenn man den ein oder anderen Anwendungsfall so nicht gerade für sich brauchen kann. Dabei ist die Schreibe von Alexander Hetzel sehr angenehm und die Texte sind gut zu lesen.

Weniger gefallen hat mir der Einstieg in die Programmierung von Themes und Plugins. Das wird zwar sehr ausführlich und nachvollziehabr anhand von Beispielen beschrieben, aber mir fehlte vor allem bei dem Thema WordPress Plugins ein wenig der Überblick bzw. die Erläuterung des konzeptionellen Unterbaus von WordPress. Aber da die Software immer noch ein einfaches und überschauberes System ist, hält sich der genannte Nachteil in Grenzen.

Jedenfalls hat mir die Lektüre des Buches gezeigt, dass es tatsächlich kaum mehr ein Webprojekt geben dürfte, dass sich nicht WordPress umsetzen lässt.

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