Shopsoftware Magento 2 Community Edition, erster Eindruck

Shopsoftware Magento 2 Community Edition, erster Eindruck

Gestern kam per Mail die Info, dass nun die Beta-Version (ver. 0.42.0-beta1) der Shopsoftware Magento 2 Community Edition für Entwickler zum Download bereitsteht. Nachdem die neue Version von Magento schon lange im Gespräch ist, habe ich sie mir gleich installiert um zu sehen, was sich so verändert hat. Hier meine ersten Eindrücke der Shopsoftware. Der Installationsprozess lief erfreulicherweise schon mal glatt durch, unterscheidet sich aber auch nicht groß von Magentos 1er-Versionen: In vier Schritten zur fertigen Installation. Auch der erste Blick auf das Dashboard des Backends weicht nicht unbedingt vom Gewohnten ab. Lediglich die Farbe schreckte mich etwas, da ich Braun auf dem Bildschirm (und nicht nur da) so gar nicht mag. Aber gut, die Farbe spielt letztendlich keine entscheidende Rolle und man könnte sie ja ändern Die auffälligsten Änderungen finden sich im Hauptmenü. So sind zahlreiche Funktionen bzw. Navigationselemente komplett neu angeordent. Manche Menüpunkte wurden deutlich abgespeckt, wobei noch unklar ist, ob diese Funktionen einfach noch fehlen. So gibt es unter dem Punkt Produkte (früher Katalog) nur noch sehr wenig Unterpunkte zur Pflege des Produktkatalogs. Die Navigation ist nun stringent nach den Themen Übersicht oder Einstieg (Dashboard), Verkäufe, Produkte Kunden, Marketing, Inhalt und Berichte strukturiert. Die Administrationswerkzeuge wie Stores und System sind optisch getrennt an den rechten Rand der Navigation gewandert. Deutlich erweitert erscheint dagegegn das Menü unter Berichte, das liegt aber vermutlich daran, dass es keine zweite Menüebene mehr gibt und alle Funktionen auf einen Blick angezeigt werden. Deutlich aufgewertet wurde die Verwaltung der Stores, früher ein Unterpunkt unter System, nun direkt über die Hauptnavigation errreichbar. Damit wird der Wichtigkeit der Multishopfunktionaltität von Magentos Community Edition Rechnung...

Magento: Probleme beim Speichern der Steuerzonen

Normalerweise nutze ich für den Einsatz von Magento für deutsche Shops das Plugin German Setup von Firegento (inzwischen wohl MageSetup). Damit werden die meisten Anpassungen für den deutschen Markt automatisiert durchgeführt. Nun hatte ich aber die Anforderung, die Steuerklassen im Backend von Magento manuell anzulegen. Dabei bin ich auf ein Problem gestoßen: die Steuerzonen ließen sich nicht speichern, wenn man für Deutschland keinen Staat (in diesem Fall also Bundesland) auswählt. Die Angabe eines Staates bzw. eines Bundeslandes macht für die USA Sinn, da die einzelnen Staaten unterschieldiche Mehrwertsteuersätze haben, in Deutschland haben wir aber eine einheitliche Mehrwertsteuer. Und die sollte man nun nicht für jedes Bundesland einzeln eintragen müssen. Das Feld für „Bundesland“ im entsprechenden Dialog (Verkäufe > Steuer > Steuerzonen und -sätze verwalten) im Backend von Magento ist aber ein Pflichtfeld, das speichern ohne ANgabe eines solchen also nicht möglich. Jedenfalls scheint das ein kleiner Bug zu sein, den man aber leicht umgehen kann: man wählt einfach ein Bundesland aus und speichert seine Steuerzone. Dann öffnet man den Datensatz noch einmal, wählt dann statt des vorherigen Eintrags nun das Asteriks-Symbol * und kann nun die Steuerzone für alle Bundesländer speichern. Es sind dann doch oft die kleinen Dinge, die das Leben erleichtern Weitere Beiträge zum Thema Magento Übersicht über Sicherungs- oder Backup-Möglichkeiten einer Magento-Installation Bilder werden im Frontend und Backend von Magento nicht angezeigt Magento: Linktext für Home in der Breadcrumb-Navigation ändern Allgemeine Lesetipps zur Shopsoftware Magento...

Übersicht über Sicherungs- oder Backup-Möglichkeiten einer Magento-Installation

Der Ausfall eines Webshops im produktiven Einsatz kostet Geld, oft viel Geld. Daher sind Sicherungen unerlässlich. Nur was ist bei einem Magento-Shop zu sichern und welche Möglichkeiten gibt es. Je nach Provider gibt es zwar Regelungen über Backups und Wiederherstellung einer Installation, aber zerschießt man sich seine INstallation slebst, z.B. durch die missglückten Instzallation eines Plugins, muss man sich schon selbst kümmern. Es gibt 3 Möglichkeiten, Daten aus Magento zu sichern: Datenexport (Artikel- und Kundendaten) Magento-interne Funktion für Sicherungen Manuelle Sicherung: Datenbankabzug und Dateien Zu 1 Datenexport Die Kunden und/oder Artiekldaten können als CSV-Datei exportiert werden, die in andere Magentoshops wieder importiert werden können. Über den Menüpunkt System > Import/Export. Nachteil: Importiert man die Artikeldaten zurück in einen Magento-Shop, dann gehen zum einen die Verbindungen von konfigurierbaren zu einfachen Produkten verloren, zum anderen werden bei mehreren Bildern pro Artikel jeweils nur ein Bild beim Import berücksichtigt. War zumindest bei mir so, ohne lästige Nacharbeiten habe ich noch keinen Import von Produktdaten hinbekommen. Zu 2: Magento-interne Funktion „Sicherung“ Über den Menüpunkt System > Werkezeuge > Sicherung bietet Magento an, direkt aus dem System heraus Sicherungen zu erstellen. Dabei bietet Magento drei Optionen zur Sicherung an: System sichern: dieses Backup sichert alle Dateien der Magento-Installation Datenbank und Medienordner sichern: in dieser Datei werden Inhalte des Ordners “media” und ein Datenbank-Backup vorgehalten Nur Datenbank sichern: hier wird wie gewohnt ausschließlich die Datenbank gesichert Die Sicherung benötigt je nach Datenmenge einige Zeit, in der der Shop gar nicht oder nur eingeschränkt zugreifbar ist. Die Sicherung sollte daher nicht in der Zeit der Hauptnutzung durchgeführt werden. Man kann den Shop während des Backups in...

Bilder werden im Frontend und Backend von Magento nicht angezeigt

Mit einer neuen Installation von Magento für einen Kunden hatte ich letztens folgendes Problem: es wurden weder im Frontend noch im Backend die hochgeladenen Bilder angezeigt. Das betraf die Produktbilder als auch Bilder, die über den WYSIWIG-Editor auf CMS-Seiten eingebunden wurden. Dabei lagen die hochgeladenen Fotos im korrekten Verzeichnis auf dem Server. Die Bilder waren auch mit den korrekten Pfaden in den Seiten eingebunden, wurden aber einfach nicht angezeigt. Das lieferte schon einen Hinweis auf fehlende Berechtigungen. In den meisten Magento-Foren oder auf Magento-Blogs findet sich daher auch der Hinweis, die Lese- und Schreibrechte auf dem Server zu überprüfen. Aber auch diese waren korrekt gesetzt. Leider lieferte auch die aktivierte Log-Funktin von Magento keinerlei Hinweis: keine Einträge über irgenwelche Fehlfunktionen. Letztendlich stieß ich in einem kurzen, knappen Blogpost auf die Lösung: die .htaccess-Datei im Mediaordner zu löschen. Und siehe da: es funktionert! Ich habe daraufhin die .htaccess-Dateien der media-Ordner von verschiedenen Magento-Installationen überprüft, die waren überall gleich, die Einträge der betroffenen Datei also nicht unbedingt falsch. Scheinbar hängen die Auswirkungen dieser Datei von der Konfiguratin des jeweiligen Providers ab. Ein solches Problem hatte ich bisher noch nie beobachtet. Der Menge der „Danke“-Kommentare auf dem ursprünglichen Blog zufolge hat dieses Problem aber schon einige Leute zur Verzweifelung gebracht. Hier der Link zum Original-Blogpost zum Magento-Problem (englisch) http://www.viraljetani.com/programming/magento-images-not-appearing-on-frontend-as-well-as-backend-on-godaddy-server Ähnliche Beiträge zur Shopsoftware Magento Übersicht über Sicherungs- oder Backup-Möglichkeiten einer Magento-Installation Open Source-Shopsysteme Magento und Shopware im Vergleich Screencast Magento in 3 Minuten: das Backend Screencast zum Magento Frontend, Magento in 3 Minuten Allgemeine Lesetipps zur Shopsoftware Magento...

Screencast Magento in 3 Minuten: das Backend

Magento in 3 Minuten. Die Shop Software Magento kurz und knapp erklärt. Der Einstiegsbildschirm im Backend bietet einem Überblick über die aktuellen Bestellungen und Umsätze. Oben im Header der Seite finden Sie die Navigation sowie Hinweise auf evtl. Mitteilungen in der Mailbox. Es fällt vermutlich auf, dass die Oberfläche in deutscher Sprache angezeigt wird: in dieser Installation habe ich bereits das frei verfügbare deutsche Sprachpaket sowie die Erweiterung German Setup installiert. In diesem Screencast werde ich einen Überflug über die wichtigsten Funktionen zeigen, die über die Hauptnavigation zu erreichen sind. Magento Backend: Verkäufe Unter dem Navigationspunkt „Verkäufe“ finden man alles, was mit Bestellungen zu tun hat. Sie können Rechnungen, Lieferscheine und Gutschriften erstellen und sich mit Ihren Kunden über bestimmte Bestellungen austauschen. Unter dem Punkt Steuerregeln definieren Sie die unterschiedlichen Steuersätze, die z.B. in Deutschland für verschiedene Produkte gelten. Die schon erwähnte Erweiterung German Setup nimmt Ihnen dieses Arbeit ab. Magento Backend: Verwaltung des Katalogs Der Katalog ist das Herzstück Ihres Onlineshops. Hier verwalten Sie die von Ihnen angebotenen Artikel. Die wichtigsten Funktionen sind die Verwaltung der Artikel und der Attribute, die der Beschreibung Ihrer Artikel dienen. Kategorien dienen der Strukturierung des Produktkatalogs und die Attributsets, die wiederum auf Basis der einzelnen Attribute, beschreiben die angelegten Kategorien. Magento Backend: Verwaltung der Kunden Man vermutet es schon: unter dem Navigationspunkt „Kunden“ verwalten Sie Ihre Kunden, zumindest diejenigen, die sich bei Ihnen registriert haben. Damit haben Sie die Möglichkeit, diese verschiedenen Gruppen zuzuordnen. Diese Gruppen können zum z.B. Endkunden oder Händler sein, denen Sie unterschiedliche Preise anbieten. Magento Backend: Verwaltung der CMS-Seiten Ihr Onlineshop besteht nicht nur aus dem Katalogsystem mit...

Screencast zum Magento Frontend, Magento in 3 Minuten

Magento in 3 Minuten. Die Shop Software Magento kurz und knapp erklärt. Zielgruppe für diesen Clip sind alle, die mit dem Gedanken spielen, Magento für Ihren Onlineshop einzusetzen und einen Eindruck von der Software bekommen möchten. In dieser Episode geht es um das Frontend von Magento. Magento ist eine Shop Software, die es in zwei Geschmacksrichtungen gibt, einmal als kostenfrei verfügbare Community Edition und als lizenzpflichtige Enterprise Edition. Dieser Screencast bezieht sich auf die Community Edition von Magento in der Version 1.8. Das Frontend ist die Oberfläche Ihres Onlineshops, die im Internet öffentlich zugänglich ist, also von Ihren Kunden gesehen wird. Für diesen Screencast habe ich die Standardinstallation mit einem sehr reduzierten Theme eingesetzt, das Blank Theme. Ein Theme ist ein Satz von Dateien wie Templates, Grafiken, Stylesheets oder XML-basierte Steuerungsdateien, die das Erscheinungsbild Ihres Onlineshops definieren. Die hier gezeigte Testinstallation von Magento ist also sehr einfach gehalten. Vom Erscheinungsbild lässt sich mit Magento jedes beliebige Webdesign umsetzen. Magento als Katalogsystem Stellen Sie sich Magento als ein Katalogsystem vor. Die von Ihnen angebotenen Produkte werden mit Hilfe von Kategorien strukturiert. Die Kategorien bilden dabei die Basis der Navigation des späteren Onlineshops. Produkte beschreiben Sie mit Attributen, also Eigenschaften, die in sogenannten Attributsets zusammengefasst werden. Diese Attributsets können Sie wiederrum den Kategorien zuordnen. Auch bei den Produkten gibt es verschiedene Typen. Am häufigsten dürften die »Einfachen Produkte« und »Konfigurierbare Produkte« Verwendung finden. »Einfache Produkte« sind alle Artikel, die nur in einer Ausprägung zu haben sind. Produkttypen in Magento Konfigurierbare Produkte gibt es in unterschiedlicher Ausprägung. Bei Kleidung ist dies zum Beispiel die Farbe oder die Größe. Unser Beispiel eines Telefons...