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eCommerce, Magento, Shopware, WordPress, Onlinemarketing und Webanalyse

Erfolgreiche Pressearbeit in lokalen Medien

Das gestrige Schnupperma(h)l im Ammersee Denkerhaus beschäftigete sich mit der Frage, wie man als Kleinunternehmer, Selbständiger oder für einen Verein erfolgreiche Pressearbeit macht. Den abendlichen Workshop leiteten Hans-Peter Sander, freier PR-Berater, in Dießen aber besser als Moosblogger bekannt, sowie Alois Kramer vom Ammerseekurier. So bekamen die ca. 20 Teilnehmer die Perspektive von beiden Seiten des Schreibtisches geboten: aus der Sicht des PR-Beraters, der seine Pressemitteilung erfolgreich platzieren möchte, und aus der Sicht des Redakteurs, der die Flut der eingehende Nachrichten filtern und redigieren muss. Aber wozu überhaupt Pressearbeit? Im Gegesatz zu bezahlter Werbung, die ganz klar der Kundengewinnung oder dem Abverkauf von Produkten dient, verfolgt die Pressearbeit anderer Ziele. Sie dient mehr der Kommunikation eines Unternehmens oder eines Vereins nach außen und trägt damit nicht nur zur Bekanntkeit bei, sondern unterstützt auch die Image- und Markenbildung. Ein großer Unterschied zur Werbung ist nun, dass sie kostenlos ist. So schön das erst einmal klingt, darin liegt die Problematik, denn man hat keinen Anspruch darauf, dass eine Pressemitteilung übernommen und abgedruckt wird. Wie platziert man nun seine Pressemitteilung? Beachtet man einige wenige Kriterien beim Erstellen von Presseinfos, steigert man die Chance deutlich, dass sie auch abgedruckt werden. Alois Kramer und Hannes Sander gaben dabei eine Menge Tipps aus ihrer Praxis, wie eine solche Pressemittelung aufzubauen ist, um einem Redatktuer möglichst einfach zu machen, diese auch für die nächste Ausgabe zu übernehmen. Dabei gibt es inhaltiche wie technische Aspekte, die zu beachten sind. Ich hatte gestern nicht mitgeschrieben und gebe daher diejenigen Punkte wieder, die mir im Gedächtnis geblieben sind. Die inhaltlichen Anforderungen sind: Pressemitteilungen sind keine Werbung: Pure Eigenwerbung wird rigoros...

ADEOWEB für den Preis der Deutschen Wirtschaft 2014 der Deutsch-Baltischen Handelskammer nominiert

Meine Zusammenarbeit mit der litauischen Magento-Agentur ADEOWEB hat inzwischen recht konkrete Formen angenommen. Neben ersten Kundenprojekten war ein weiterer Höhepunkt nun die Nominierung von ADEOWEB für den Preis der Deutschen Wirtschaft 2014 der Deutsch-Baltischen Handelskammer. Wir stecken derzeit in unseren ersten gemeinsamen Projekten. Wir entwickeln für ein mittelständisches Unternehmen eine eCommerce-Strategie und erstellen in einem ersten Schritt den Onlineshop für Deutschland auf Basis der Shopsoftware Magento. In weiteren Schritten sollen nach und nach bis zu 20 weitere Länder- und Subshops entstehen. Das Einverständnis des Auftraggebers vorausgesetzt, werde ich hier in Kürze über diesen Business Case noch ausführlicher berichten. Bei einem weiteren Projekt, dass sich in aktuell Anbahnung befindet, geht es um die Zusammenführung von Kunden-, Bestell-, und Verkaufsdaten aus einem Magentoshop mit den Daten aus mehreren stationären Läden. Diese Woche hat mir dann mein Kollege Paulius Nagys von ADEOWEB in Kaunas, Litauen mitgeteilt, dass unsere Magento-Agentur von der Deutsch-Baltischen Handelskammer für den Preis der Deutschen Wirtschaft 2014 in Litaunen nominiert wurde. Zur Verleihung des Preises wurde er letzten Mittwoch in den Palast der Großfürsten in Vilnius, Litauens Hauptstadt, eingeladen. Der Preis wurde an diesem Abend zwar an eine andere IT-Firma verliehen, aber wir haben uns trotzdem über die Nominierung sehr gefreut. Immerhin ist ADEOWEB eines von 25 innovativen, für den Preis nominierten Firmen. Außerdem hatte Paulius Nagys so Gelegenheit einen Abend in schöner Atmosphäre und mit vielen interessanten Personen der litauischen und deutschen Wirtschaft zu verbringen. Wir sind mehr denn je davon überzeugt, dass wir mit unserer Kooperation auf dem richtigen Weg sind, uns mit litauischer IT- und eCommerce-Kompetenz hier auf dem deutschen Markt anzubieten. So können wir unseren...

Höhepunkt und Ausklang der Münchner Webwoche: der Isarnetz Empfang

Die Veranstaltung ist zwar schon wieder zwei Tage har, aber der Vollständigkeit halber möchte ich doch noch einen kleinen Beitrag zum Isartnetz Empfang letzten Freitag Abend in der IHK Akademie in München schreiben. Der Isarnetz Empfang ist Höhepunkt und Ausklang der Münchner Webwoche. In dieser Woche präsentierte sich die vielfältige und agile Digitalwirtschaft Münchens mit zahlreichen kleineren und größeren Veranstaltungen der Presse und der Öffentlichkeit. So zumindest eines der Ziele. Ein weiteres Ziel ist es, diese vielen kleineren und größeren Initiativen zu fördern und die Aktuere miteinander zu vernetzen. Wir Webanalysten haben uns z.B. mit unserem DAALA an der Woche beteiligt, dem Digital Analytics Association Late Afternoon, der zwei Tage zuvor bei der Firma Feld M stattfand. Ein Höhepunkt war sicherlich der Auftritt der Band „Die Cuba Boarischen“, die ganz analog und zünftig ihre bayerisch-karabische Melange aus Zwiefachem und Salsa zum Besten gaben. Trotz der eher Business-mäßigen Atmosphäre der IHK-Akademie haben es die Jungs dann doch geschafft, so etwas wie Stimmung aufkommen zu lassen. Mein Eindruck vom „offiziellen“ Teil der Veranstaltung ist dagegen durchaus geteilt. Es wurden viele Reden gahlten, sich gegenseitig gedankt und beglückwünscht. Aber das gehört halt wohl mit dazu. Ich hätte mir aber doch lieber einen etwas lockereren Rahmen gewünscht, denn Gelegenheit zum Plausch mit Kollegen gab es so nicht, vor allem wenn man von außerhalb kommt und irgendwann zum Zug muss. Aber einige der Programmpunkte im einzelnen: Die Keynote von Catharina van Delden, CEO der Firma Innosabi, geriet leider etwas zu sehr zur Eigenwerbung. Spannende Themen wie Crowdsourcing und Crowdfunding wurden angesrochen, blieben aber im Hintergrund. Das Beispiel von Haribo und ihrem neuen, blauen Gummibärchen...

Rückblick auf den DAALA Mai 2014 in München im Rahmen der Münchner Webwoche

Bestes Biergartenwetter in München, ich dachte, ich bin beim DAALA alleine. Weit gefehlt, denn von 40 angemeldeten Teilnehmern sind auch 40 erschienen. Ob die Anmeldungen jetzt tatsächlich mit den angemeldeten Personen übereinstimmten, weiß ich natürlich nicht, gefreut hat es mich aber trotzdem. Dieses Mal fand der DAALA (Digital Analytics Association Late Afternoon) im Rahmen der Münchner Webwoche statt. Die Münchner Webwoche ist eine Initiative von Isarnetz. Die Webwoche soll zum einen mehr Aufmerksamkeit von Presse und Öffentlichkeit auf die digitale Wirtschaft Münchens lenken, zum anderen aber auch die vielen und vielfältigen Einzelinitiativen wie unseren DAALA fördern und miteinander vernetzen. Prof. Wolf Groß vom Isarnetz nutzte daher die Gelegenheit, die Münchner Webwoche und ihre Ziele kurz vorzustellen. Der Einführung folgten zwei Fachvorträge: Jörg Dennis Krüger (ConversionBoosting) und Mathias Wrba (FELD M) erörterten im Dialog die Gegensätze und Synergien, die sich aus den beiden Disziplinen der User Experience (UX) und der Conversion Optimierung ergeben. Je nach Projektfortschritt ermittelten sie unterschiedliche Aufgaben und Zielsetzungen der jeweiligen Disziplin, die sich keineswegs widersprechen müssen. Der gemeinsame Vortrag im Stile eines Streitgesprächs kam sehr lebendig und unterhaltsam rüber ohne dabei die fachliche Tiefe aufzugeben. Im Anschluss daran präsentierte Jasmin Spengler von AT Internet die Segmentierung der Analysedaten auf Basis von Besuchen und Besuchern. Segmentierung bleibt das A und O der Webanalyse, denn Durschnittswerte über alle Benutzerdaten hinweg liefern so gut wie keine Erkenntnisse. Fazit von Jasmin: Segementierung macht nicht nur Spaß sondern ist die Grundlage für aussagefähige Analysen. Einen großen Dank an die Marketingagentur und Sponsor des gestrigen Abends: Feld M. Sie konnte uns nicht nur einen luftigen und loftigen Raum für den DAALA zur...

Treffen für Webanalysten: DAALA München am 21. Mai 2014 bei Feld M

Am 21. Mai 2014 findet bei der Firma Feld M in München der nächste DAALA statt. DAALA steht für Digital Analytics Association Late Afternoon und ist ein After Work-Event für Webanalysten. Ziel ist es, sich untereinander kennenzulernen und sich auszutauschen. Zielgruppen sind Berater, Agenturen, Anwender, Vertreter der Toolanbieter und am Thema Interessierte. Als Programm werden zwei Fachvorträge angeboten. Die Webanalyse gewinnt zunehmend an Bedeutung. Neben den Glpobal Playern erkennen zunehmend auch viele kleine und mittelständische Unternehmen, dass ihre Webseite nicht nur eine starre Werbemaßnahme sein muss, sondern dass man mit seiner Intenetpräsenz aktiv arbeiten kann (und muss), um die Geschäftsziele erfolgreich umzusetzen. Bei der Erfolgskontrolle hilft die Webanalyse. Dabei entwickelt sich die Webanalyse derzeit als eigenständige Disziplin rasant weiter und betrachtet nicht mehr nur die Nutzungsdaten der Webseite, sondern greift zunehmend auf weitere interne und externe Datenquellen einer Firma zu (Stichwort Big Data). Eine Zielsetzung der DAALA’s ist es deswegen, den Informations- und Erfahrungsaustausch unter Webanalysten zu ermöglichen und zu fördern. Und das soll in einem möglichst angenehmen, informellen Rahmen stattfinden. Die Themen und Referenten der vorgesehenen Vorträge des Abends sind: Conversion Optimierung und UX: Rosenkrieg oder Traumhochzeit. Referenten Jörg Dennis Krüger (ConversionBoosting) und Mathias Wrba (FELD M) Segmentierung und Kohorten-Analyse von Jasmin Spengler (AT Internet) Nachdem ich vor Jahren einige dieser DAALA’s für den Raum München organisiert habe, habe ich nun für die German Group der DAA (Digital Analytics Association) wieder die Aufgabe übernommen, diese Treffen regelmäßig zu organisieren. Wer also Fragen zu den Veranstaltungen hat, darf sich gerne an mich wenden. (Kontaktdaten findet Ihr hier auf der Webseite, auf Xing oder Linkedin). Besonders freut mich, dass dieser...

Google Glass beim Bloggertreffen im Ammersee-Denkerhaus, Diessen

Google Glass in aller Munde, so auch beim gestrigen Bloggertreffen im Ammersee Denkerhaus in Diessen. Das sogenannte Wearable Device (so etwas wie „Tragbares Gerät“) ruft derzeit nicht nur Begeisterung hervor, sondern auch viel Kritik. Aus diesem Grund habe ich gerne die Gelegenheit wahrgenommen, mir das gute Stpück einmal in echt anzusehen und sogar einmal selbst testen zu können. Die Einführung zu dem Thema lieferte Benjamin Weiss. Er ist Android-Entwickler in Berlin, stammt aber aus Diessen. Er opferte einen Abend seines Heimaturlaubs um uns Landeier über einen der neuesten Technologietrends aufzuklären: Google Glass. In den Medien seit Wochen ein Dauerbrenner ist Google Glass nichts anderes als ein Minicomputer, den man in Form einer Brille auf der Nase trägt. Die Komponenten von Google Glass sind der brillenähnliche Rahmen, Lage-, Bewegungs- und sonstige Sensoren, ein relativ unauffälliges Touchpanel, ein kleiner Rechner, ein kleiner Bildschirm vor dem rechten Auge, ein Akku und eine auffälligere Kamera. Letztere führt dazu, dass Google Glass nicht überall gerne gesehen wird, weiß man als Gegenüber eines solchen Brillenträgers doch nie, ob man gerade gefilmt wird. Das war zumindest mein Missveständnis, denn das Filmen oder Fotografieren mit Google Glass ist zumindest nicht dauerhaft möglich. Dazu reicht die Akkuleistung nicht. Benjamin Weiss sprach von ca. einer Stunde Aufnahmezeit, dann ist der Akku erschöpft. Spannender fand ich eigentlich den Bildschirm vor dem Auge. Man trägt sie Brille so, dass dieser vor dem rechten Auge sitzt. Man hat ihn daher nicht direkt im Blickfeld, sondern in der rechten, oberen Ecke. Er besteht aus einem Prisma und das eingeblendete Bild ist transparent. Hat man die Brille auf, stört dieses Bild erstaunlich wenig, was...

Übersicht über Sicherungs- oder Backup-Möglichkeiten einer Magento-Installation

Der Ausfall eines Webshops im produktiven Einsatz kostet Geld, oft viel Geld. Daher sind Sicherungen unerlässlich. Nur was ist bei einem Magento-Shop zu sichern und welche Möglichkeiten gibt es. Je nach Provider gibt es zwar Regelungen über Backups und Wiederherstellung einer Installation, aber zerschießt man sich seine INstallation slebst, z.B. durch die missglückten Instzallation eines Plugins, muss man sich schon selbst kümmern. Es gibt 3 Möglichkeiten, Daten aus Magento zu sichern: Datenexport (Artikel- und Kundendaten) Magento-interne Funktion für Sicherungen Manuelle Sicherung: Datenbankabzug und Dateien Zu 1 Datenexport Die Kunden und/oder Artiekldaten können als CSV-Datei exportiert werden, die in andere Magentoshops wieder importiert werden können. Über den Menüpunkt System > Import/Export. Nachteil: Importiert man die Artikeldaten zurück in einen Magento-Shop, dann gehen zum einen die Verbindungen von konfigurierbaren zu einfachen Produkten verloren, zum anderen werden bei mehreren Bildern pro Artikel jeweils nur ein Bild beim Import berücksichtigt. War zumindest bei mir so, ohne lästige Nacharbeiten habe ich noch keinen Import von Produktdaten hinbekommen. Zu 2: Magento-interne Funktion „Sicherung“ Über den Menüpunkt System > Werkezeuge > Sicherung bietet Magento an, direkt aus dem System heraus Sicherungen zu erstellen. Dabei bietet Magento drei Optionen zur Sicherung an: System sichern: dieses Backup sichert alle Dateien der Magento-Installation Datenbank und Medienordner sichern: in dieser Datei werden Inhalte des Ordners “media” und ein Datenbank-Backup vorgehalten Nur Datenbank sichern: hier wird wie gewohnt ausschließlich die Datenbank gesichert Die Sicherung benötigt je nach Datenmenge einige Zeit, in der der Shop gar nicht oder nur eingeschränkt zugreifbar ist. Die Sicherung sollte daher nicht in der Zeit der Hauptnutzung durchgeführt werden. Man kann den Shop während des Backups in...

3D-Drucker im Ammersee Denkerhaus in Diessen

Beim heutigen Schnuppermahl im Ammersee Denkerhaus stellte Peter Ostermeier vom Ingenieur-Büro Ostermeier aus Dießen die Technik und mögliche Einsatzgebiete für 3D-Drucker vor. Das Thema 3D-Drucker ist aktuell in vielen Medien präsent, aber so richtig habe ich mich bisher damit noch nicht auseinander gesetzt. Das liegt vermutlich daran, dass mir die Einsatzgebiete von 3D-Druckern nicht bewusst waren, außerdem habe ich diese Technologie als extrem teuer in Verdacht. Meine Vorurteile hat der Referent in seinem sehr praxisnahen Vortrag schnell zerstreut. 3D-Drucker sind nicht nur ein Spielzeug weltfremder Nerds, sondern es gibt zahlreiche Anwendungsfälle im Alltag eines jeden (kreativen) Menschen. Wie und was drucken diese 3D-Drucker eigentlich Es gibt drei verschiedene Arten von Druckern, wobei ich zwei davon wieder vergessen habe. Die sind sehr teuer und lohnen sich tatsächlich nur für den industriellen Einsatz. Die interessantere Variante, dass Fused Deposition Modeling funktioniert grundsätzlich nicht anders als ein normaler Drucker. Er druckt halt keine Tinte auf Papier, sondern einen Werkstoff immer wieder übereinander. So entsteht mit der Zeit ein dreidimensionaler Körper. Als Werkstoffe – die dreidimensionale Tinte – kommt alles in Frage, was unter Wärme flüssig wird und nach dem Abkühlen wieder aushärtet. Das sind vor allem Kunststoffe oder Kunstharze. Es funktioniert aber auch mit Schokolade und angeblich sogar mit Nudelteig. Der verflüssigte Werkstoff wird von einer kleinen Düse Schicht für Schicht aufgetragen, so dass allmählich ein Körper entsteht. Die Form gibt übrigens ein CAD-Modell vor, dass am Computer entworfen wird und dann wie beim zweidimensionalen Druck einfach an der Drucker geschickt wird. Mögliche Anwendungsfälle für 3D-Drucker? Die Qualität und Stabilität der erzeugten Gegenstände ist so gut, dass man sie tatsächlich auch verwenden...

netzblicke der IHK München mit dem Thema Crowdfunding

Sind die Themen der Vortragsreihe netzblicke der IHK München meist im Zusammenhang zu eCommerce oder Marketing, ging es beim gestrigen Vortrag von Dr. Michael Gebert um Crowdfunding. Das hat mit Internet nicht zwingend etwas zu tun, geht es doch um alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Projekte und/oder Unternehmen. Viele Startups stammen allerdings aus dem Umfeld des eCommerce, so gesehen passt das Thema dann doch ganz gut. Aber was ist Crowdfunding eigentlich? Crowd ist die Menge (an Menschen), funding hat irgendwie mit Geld zu tun. Eine Menge an Leuten, die über Geld verfügt, bezahlt oder finanziert also etwas. Das Etwas können zum Beispiel Projekte, deren Ziele nicht zwingend kommerzieller Natur sein müssen oder Firmengründungen. Damit unterscheidet sich Crowdfunding nicht unbedingt von anderen Anlageformen wie Aktien, Anliehen oder Genussscheinen: Viele geben Geld um gemeinsam eine Idee oder Unternehmung zu ermöglichen. Firmen zu unterstützen wäre eigentlich die Rolle der Banken, aber denen ist die Förderung von kleinen oder mittelständischen Firmen zu langweilig und offenkundig nicht lukrativ genug. Man zockt lieber im globalen Casino, da sind die Chancen größer und die Risiken trägt politisch abgesegnet bekanntlich der Steuerzahler. Seid der Finanzkrise sind Grauen Herren im feinen Zwirn mit der Kreditvergabe außerdem noch knauseriger geworden, als hätte der Mittelstand die Krise verursacht. Viele Menschen besitzen viel Geld und von denen gibt es immer mehr, die es nicht unbedingt den Banken anvertrauen möchten. Denn wo und wie die Banken dieses Kapital verwenden ist für den Anleger selten nachvollziehbar. Viele Menschen wollen Ihr Geld außerdem sinnstiftend anlegen, nicht unbedingt in genmanipuliertem Soja in Südamerika. Die spannende Frage ist daher, wie bringe ich Leute zusammen, die Geld haben und...

Gelesen: Quadrokopter richtig einstellen und fliegen von Thomas Riegler

So langsam trudeln bei mir die bestellten Teile für meinen Eigenbau-Quadrokopter ein. Noch fehlt aber das Herzstück des Mulitkopters, der Flight Controller. Um mir die Zeit zu vertreiben hatte ich mir das Buch „Quadrokopter richtig einstellen und fliegen“ von Thomas Riegler bestellt und gelesen. Der erste Eindruck von dem Buch war ehrlicherweise enttäuschend, so bezieht sich der komplette Inhalt doch auf ein bestimmtes Produkt, den Reely Quadrokopter 450 ARF, den es z.B. bei Conrad gibt. Ich habe das Buch dann trotzdem (größtenteils) gelesen, es war nun mal bestellt und lag auf meinem Schreibtisch. Der anfängliche Ärger ist dann allerdings wieder etwas verflogen, denn als Multikopter-Neuling konnte ich dann doch einige für mich neue und sinnvolle Informationen aus der Lektüre des Buches ziehen. Die ersten Kapitel beziehen sich auf die Montage des 450 ARF, sind also nur für Leser interessant, die sich einen 450 ARF zulegen wollen. Ich gehe aber mal davon aus, dass einem neu gekauften Modell eine Anleitung für den Zusammenbau beiliegt. Die weiteren Kapitel widmen sich dann Themen wie den LiPo-Akkus, der Fernsteuerung und der Konfiguration des Multikopters. Alles wieder bezogen auf den ARF 450. Weiter geht es dann mit Anpassungen und Tunen des Fluggeräts. In den letzten Kapiteln bekommt man Anweisungen und Übungen geboten, um den Quadrokopter zu fliegen. Ein kurzes Kapitel behandelt noch das Thema Kameraflüge. Auch hier muss der ARF 450 als Beipiel herhalten, aber die Infos gelten zum größten Teil sicherlich auch für andere Fluggeräte. Fazit zu Quadrokopter richtig einstellen und fliegen Für Besitzer des Quadrokopter 450 ARF dürfte das Buch von Thomas Riegler tatsächlich am sinnvollsten sein. Auch für absolute Neulinge im...

Gelesen: SEO auf Deutsch! von Andre Alpar

Andre Alpar gehört in Deutschland mit zu den Urgesteinen im Onlinemarketing und in der Suchmaschinenoptimierung. Ich glaube, es war 2007, als ich ihn das erste Mal als Referent auf einer Onlinemarketing-Konferenz gehört habe. Da war er noch bei dem Startup Hitflip (kann aber auch früher gewesen sein), inzwischen ist er Geschäftsführer der Berliner Onlinemarketingagentur AKM3. In seinem nun erschienen Buch SEO auf Deutsch! veröffentlicht er 33 Interviews mit SEO-Experten aus Deutschland. Ich habe es nicht überprüft, aber ich gehe mal davon aus, dass die abgedruckten Interviews das Ergbenis der aufgezeichneten Gespräche sind, die Andre Alpar im Rahmen seines Podcasts OMReport mit den verschiedensten Experten aus den Bereichen Onlinemarketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO) führt. (Wie ich nachträglich erfahren habe, sind die Interviews unabhängig vom Podcast OMReport entstanden, die Inteviews wurde also nur für das Buch geführt.) Was mir beim ersten Durchblättern des Buches aufgefallen ist, dass Alpar von den 33 Interviews gerade mal eines mit einer SEO-Expertin geführt hat. Schwer zu sagen, warum ausgerechnet Suchmaschinenoptimierung eine Männerdomäne sein soll, der Frauenanteil in Webagenturen ist eigentlich sehr hoch. Bei den Interviewten tauchen aber zahlreiche bekannte Namen auf, die zumindest meinen Arbeitsalltag schon seit Jahren begleiten, so z.B. Mario Fischer (Autor des Buches Website Boosting bzw. Herausgeber des gleichnamigen Magazins) oder Karl Kratz. Ob einem das Format des Buches mit den Interviews gefällt ist sicherlich Geschmackssache. Wer sich über fachlich über Suchmaschinenoptimierung informieren möchte, wird sicherlich enttäuscht sein. Wer allerdings einen Überblick über die SEO-Szene in Deutschland gewinnen möchte oder sich einen Eindruck über das Berufsbild eines Suchmaschinenoptimierers machen möchte, wird eher auf seinen Geschmack kommen. Ein Teil der Fragen, die Andre Alpar...

Liste der Komponenten für einen Multikopter im Eigenbau

Mein kleines Nebenbei-Projekt zum Bau eines Multikopters ist wegen einiger Kundenprojekte etwas ins Stocken geraten, aber Kunden gehen nun einmal vor. Jetzt geht es aber weiter und ich habe nach einiger Recherche im Internet die Komponenten beisammen, die ich für den Bau des Quadrokopters vorsehe. Bei meiner Recherche bin ich über folgenden Artikel gestolpert, der einen Quadrokopter zeigt, wie ich ihn mir vorstelle. Daher habe ich mich mehr oder weniger an dem dort beschriebenen Aufbau orientiert: Suppo Motoren und ESCs. Ziel ist ein Quadrokopter, mit dem ich einmal das Fliegen lernen kann und der in einem zweiten Schritt eine kleine Kamera wie z.B. eine Gopro tragen soll. Ideal wäre es, wenn der Quadrokopter dann noch ausbaubar ist, um ihn z.B. mit einem GPS-Sensor zu versehen oder mit einem Gimbal – einem steuerbaren Kameraträger – zu bestücken. Die Komponenten des Quadrokopters Rahmen Warthox Frame mit 25 cm langen Auslegern (Flyduino) Landegestell um z.B. eine Kamera zu installieren (Flyduino) Flight Controller (FC) Multiwii / Megapirate AIO Flight Controller w/FTDI (ATmega 2560) V2.0 (Hobbyking) 4 Brushless Motoren Suppo A2212/13 1000KV (ebay) 4 Electronic Speed Controller (ESC) Flyduino NFET (HEXFET) 20A ESC SimonK Firmware (Flyduino) zur Steuerung der Motoren Akku Turnigy 2200mAh 3S 30C Lipo Pack (ebay) 10“ x 4,5 Propeller diverse Kleinteile wie Stecker oder Kabel Das Herzstück des Quadrokopter ist der Flight Controller Multiwii / Megapirate AIO Flight Controller w/FTDI (ATmega 2560) V2.0. Dieses Board verfügt über folgende Sensoren: einen Lagesensor (Gyroskop oder Gyro) kombiniert mit einem Beschleunigungssensor zur Bestimmung der Lage des Mulitkopters bzw. dessen Beschleunigung einem Magnetometer zur Bestimmung der Himmelsrichtung einem Barometer zur Bestimmung der Höhenveränderung das Board...

eCommerce-Tracking mit Google Analytics

Im Rahmen eines Kundenprojekts bin ich endlich einmmal dazu gekommen, das eCommerce-Tracking von Google Analytics in einen Onlineshop zu implementieren. Es geht darum, neben den Daten der Webseitennutzung auch Daten aus dem Warenkorb wie gekaufte Produkte und getätigte Umsätze an Google Analytics zu übergeben und damit Auswertungen zu ermöglichen, die diese Daten miteinander kombinieren. Voraussetzung für die Nutzung des eCommerce-Trackings in Google Analytics ist, dass dieses Feature im Account des Webanalyse Tools aktiviert ist (Im Account unter Verwalten > Einstellungen der Berichtdatenansicht). Im nächsten Schritt muss der Tracking-Code der Abschlussseite des Checkout-Prozesses (Bestätigungsseite oder die „Danke für Ihren Einkauf“-Seite) angepasst werden. Dazu müssen Daten der Transaktion sowie der gekauften Produkte an Google Analytics übergeben werden. Zur Transaktion gehören Daten wie Bestellnummer, Domain, Kosten wie Preis, Steuern und Versandkosten. Zu den Produktdaten gehören zum Beispiel Artikelnummer, Artikelname und Kategorie des Artikels im Onlineshop. Der Tracking-Code des eCommerce-Trackings <script type="text/javascript"> var _gaq = _gaq || [];   _gaq.push(['_setAccount', 'UA-xxxxxxxx-x']);   _gaq.push(['_gat._anonymizeIp']);   _gaq.push(['_trackPageview']);   _gaq.push(["_addTrans",     "order id",     "domain",     "price",     "tax",     "shipping",     "city",     "",     "DEU"   ]);   _gaq.push(["_addItem",     "order_id",     "article id",     "product name,     "shop category",     "price",     "quantity"   ]);   _gaq.push(['_trackTrans']);   (function() {     var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript'; ga.async = true;     ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') + '.google-analytics.com/ga.js';     var s = document.getElementsByTagName('script')[0]; s.parentNode.insertBefore(ga, s);   })(); </script> Fett dargestellt ist der Teil des Code-Snippets, der zum eCommerce-Tracking gehört. Die Transaktions- und Produktdaten des Warenkorbs müssen vom System, meist einem Shopsystem wie Magento oder Shopware, dem Tracking-Code übergeben werden. Im konkreten Fall von Plentymarkets geschieht dies recht einfach über die Systemvariable [GtcTransAsync], die alle notwendigen Daten enthält und diese dem Tracking Code hinzufügt. Die Funktion...

Benutzerdefinierte Variablen in Google Analytics

Segmentierung der Webanalyse-Daten ist das A und O bei der Auswertung von Zugriffsdaten einer Webseite. Google Analytics bietet dazu die Möglichkeit, diese Zugriffe von Besuchern nach sogenannten Benutzerdefinierten Variablen aufzudröseln. Für diese benutzerdefinierten Variablen stehen drei grundsätzliche Ebenen zur Verfügung: die Ebene eines Besuchers, die Ebene eines Besuchs (= Session) sowie die Seitenebene. Die Ebenen der Auswertung im einzelnen: Besucher-Ebene: eine Variable wird in Abhängigkeit eines Besuchers gesetzt, gehört der Besucher der Webseite z.B. zum Kreis der registrierten Mitglieder oder nicht. Session-Ebene: diese Variable kann genutzt werden, um verschiedene Zustände eines Besuchs bzw. einer Session auszuwerten, ist der Besucher während seines Besuchs z.B. angemeldet oder nicht. Seiten-Ebene: verschiedene Seiten setzen eine Variable unterschiedlich, und zwar unabhängig vom Besucher. Erlaubt z.B. eine Auswertung einzelner Bereiche einer Webseite. In meinem Beispiel möchte ich in Zukunft die Möglichkeit haben, die Seitenaufrufe meines neu eingerichteten eCommerce-Forums getrennt von den Seitenaufrufen der restlichen Webseite bzw. des Blogs auszuwerten. Ich möchte sehen, ob sich die Nutzung dieser beiden, funktionell völlig unterschiedlichen Bereiche unterscheidet. Um diese Segmentierung der Webanalysedaten durchzuführen habe ich eine benutzerdefinierte Variable »Section« eingeführt, die die Seitenebene (page level) nutzt. Die Variable »Section« kann dabei zwei Zustände annehmen: den Wert »Blog« bei Aufrufen von Seiten der eigentlichen Webseite und »Forum« bei Aufrufen der Seiten des eCommerce-Forums im Unterverzeichnis /ecommerce-forum/. Die Anpassung des Google Analytics Tracking Codes ist dabei recht einfach, vor der Zeile _gaq.push([‚_trackPageview‘]); wird lediglich eine der beiden folgenden Zeilen mit folgendem Aufruf eingefügt: _gaq.push([‚_setCustomVar‘,1,’Section‘,’Blog‘,3]); _gaq.push([‚_setCustomVar‘,1,’Section‘,’Forum‘,3]); Der Footer des WordPress-Themes bekommt dabei einfach eine etwas andere Anweisung (1) wie der Footer der Seiten des Forums (2), dass die Software phpBB nutzt. Die...

eCommerce-Forum, zweiter Anlauf

Vor ca. einem Jahr hatte ich ein Forum zum Thema Magento aufgesetzt. Meines Wissens gab (und gibt) es kein solches Forum im deutschsprachigen Raum. Es hat allerdings nicht lange gedauert, bis Spammer mein Forum entdeckten und das Forum mit SPAM-Accounts fluteten. Ich habe nach wenigen Wochen dann entnervt das komplette Forum wieder gelöscht. Nun also ein zweiter Versuch. Was ist diesmal anders? Die Idee ist geblieben. In jedem Projekt – ob Magento oder andere Systeme – stößt man immer wieder auf neue Probleme und Problemchen. Die Lösungen bzw. Erkenntnisse sind nicht unbedingt immer einen Blogbeitrag wert, ich möchte sie aber trotzdem irgendwo archivieren. Und warum nicht öffentlich sichtbar mit der Möglichkeit, dass sich andere Teilnehmer diese sehen oder sich dazu äußern können. Außerdem finde ich das Magento-Forum auf magentocommerce.com immer noch sehr schlecht. Dort ich den zunehmend den Eindruck, dass dort mehr Fragen gestellt als beantwortet werden. Geändert hat sich aber, dass ich mehr und mehr Anfragen erhalte, die zudem über dasThema Magento hinausgehen. Da meine Zeit aber begrenzt ist und ich es mir auch nicht leisten kann, Support für alle diese Anfragen zu leisten, habe ich beschlossen, noch einmal ein solches Forum einzurichten. Außerdem arbeite ich inzwischen noch mit dem Shopsystem Shopware, das ich technisch hervorragend finde. Aber es außer der Shopware Community auf shopware.de mit Forum und Wiki gibt es weder Literatur noch Blogs zu der Software, so wie man es von Magento gewöhnt ist. Vom Magento- zum eCommerce-Forum Außerdem habe ich nicht nur aus diesen Anfragen, sondern auch von meinen Kunden den Eindruck, dass es eine große Unsicherheit beim Thema ECommerce insgesamt gibt. Viele kleinere und...

netzblicke der IHK München: der Onlineshop als integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie

Gestern hatte ich endlich mal wieder Zeit für die Veranstaltung netzblicke der IHK München, eine Veranstaltungsreihe, die ich sehr schätzte. Das Thema war „Der Onlineshop als integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie“, der Referent Volker Schukai. Dem Titel nach also voll mein Thema. Um das Ergebnis aber vorwegzunehmen, ich wurde vom Inhalt des Vortrag dann doch etwas enttäuscht. Ich behaupte einfach mal, dass es dem Großteil des Publikums nicht anders ging. Thematisch bin ich sicherlich vorbelastet, da ich bereits seit über 15 Jahren predige, die Chancen des Internets zu nutzen. Aber dem Publikum lang und breit zu erklären, wie wichtig ein Engagement im eCommerce ist, halte ich für so spannend wie die Entdeckung des Neulandes durch unser aller Kanzlerin. Die anschließende Diskussion erhärtete dann auch meinen Verdacht, dass viele der Besucher sich bereits im Klaren darüber sind, dass sie in irgendeiner Form im Internet aktiv werden müssen, die Frage ist halt nur wie. Sonst säßen sie ja nicht in diesem Vortrag. Die Fragen der Zuhörer im Anschluss an den Vortrag waren dann auch sehr konkret, so ging es um Fragen wie Onlinemarketing oder ganz einfach: Wer programmiert mir meinen Onlineshop. In seinen Vortrag blieb der Referent aber sehr vage und führte lediglich zahlreiche bekannte Beispiele von Firmen an, die die aufkommenden Chancen des Internets erfolgreich genutzt haben (erstaunlicherweise tauchen da so Namen wie Apple, Amazon und Zalando auf), oder von Firmen, die diese Technologie schlichtweg verpennt oder falsch eingeschätzt haben (z.B. Kodak, Nokia). Nur was ist der Erkenntnisgewinn für einen Unternehmer kleiner oder mittlerer Größe daraus, der sich Gedanken darüber macht, wie er das Internet für seine Zwecke nutzen könnte? Die...

Open Source-Shopsysteme Magento und Shopware im Vergleich

Neues Jahr, neuer Kunde. Und der möchte unbedingt Shopware einsetzen. Das kommt mir ganz gelegen, denn neben Magento interessieren mich seid längerem schon die beiden deutschen Shopsysteme Oxid eShop und Shopware, die gerne als gleichwertige Alternativen zu Magento genannt werden. Aber ohne ernsthaftes Kundenprojekt nimmt man sich halt doch nicht die Zeit, sich in eine neues System einzuarbeiten. Um so mehr freut es mich natürlich, nun für einen Verlag einen Onlineshop auf Basis von Shopware 4 aufbauen zu können. Das Attribut deutsch bezieht sich übrigens auf einen Vorteil, den die beiden genanntene Systeme Oxid eShop und Shopware gegenüber Magento haben: sie stammen aus dem gleichen Markt, für den man hierzulande am häufigsten Onlineshops aufbauen und betreuen dürfte. Sie unterstützen daher von Haus die deutsche Sprache sowie alle juristischen und steuerlichen Sonderlocken, die wir hier nun einmal zu berücksichtigen muss. Gut, das geht bei Magento mit dem deutschen Sprachpaket und der Extension German Setup von Firegento auch recht einfach, aber trotzdem schadet es ja nicht, einfach mal über den eigenen Tellerand hinaus zu schauen und sich wenigstens eins der beiden heimischen Produkte näher anzuschauen. Und nach zwei Wochen intensiver Arbeit mit Shopware kann ich schon mal sagen, der Unterschied zu Magento ist nicht riesig. Magento ist halt der Shootingstar der internationalen eCommerce-Szene und was die Amerikaner gegenüber den hiesigen Firmen einfach besser können ist das Marketing (sprich: sie haben die größere Klappe). Technisch gesehen ist Shopware (und vermutlich auch Oxid eShop) sicherlich genauso ausgereift wie Magento. Ich liste die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten zwischen Shopware und Magento einfach mal auf, die mir in den letzten beiden Wochen aufgefallen sind: Gemeinsamkeiten...

Bilder werden im Frontend und Backend von Magento nicht angezeigt

Mit einer neuen Installation von Magento für einen Kunden hatte ich letztens folgendes Problem: es wurden weder im Frontend noch im Backend die hochgeladenen Bilder angezeigt. Das betraf die Produktbilder als auch Bilder, die über den WYSIWIG-Editor auf CMS-Seiten eingebunden wurden. Dabei lagen die hochgeladenen Fotos im korrekten Verzeichnis auf dem Server. Die Bilder waren auch mit den korrekten Pfaden in den Seiten eingebunden, wurden aber einfach nicht angezeigt. Das lieferte schon einen Hinweis auf fehlende Berechtigungen. In den meisten Magento-Foren oder auf Magento-Blogs findet sich daher auch der Hinweis, die Lese- und Schreibrechte auf dem Server zu überprüfen. Aber auch diese waren korrekt gesetzt. Leider lieferte auch die aktivierte Log-Funktin von Magento keinerlei Hinweis: keine Einträge über irgenwelche Fehlfunktionen. Letztendlich stieß ich in einem kurzen, knappen Blogpost auf die Lösung: die .htaccess-Datei im Mediaordner zu löschen. Und siehe da: es funktionert! Ich habe daraufhin die .htaccess-Dateien der media-Ordner von verschiedenen Magento-Installationen überprüft, die waren überall gleich, die Einträge der betroffenen Datei also nicht unbedingt falsch. Scheinbar hängen die Auswirkungen dieser Datei von der Konfiguratin des jeweiligen Providers ab. Ein solches Problem hatte ich bisher noch nie beobachtet. Der Menge der „Danke“-Kommentare auf dem ursprünglichen Blog zufolge hat dieses Problem aber schon einige Leute zur Verzweifelung gebracht. Hier der Link zum Original-Blogpost zum Magento-Problem (englisch) http://www.viraljetani.com/programming/magento-images-not-appearing-on-frontend-as-well-as-backend-on-godaddy-server Ähnliche Beiträge zur Shopsoftware Magento Übersicht über Sicherungs- oder Backup-Möglichkeiten einer Magento-Installation Open Source-Shopsysteme Magento und Shopware im Vergleich Screencast Magento in 3 Minuten: das Backend Screencast zum Magento Frontend, Magento in 3 Minuten Allgemeine Lesetipps zur Shopsoftware Magento...