Virtual Commerce Blog

eCommerce, Magento, Shopware, WordPress, Onlinemarketing und Webanalyse

Growth Hacking als neue Wunderwaffe im Marketing…

… oder doch nur eine Buzzword der üblichen Phrasendrescher aus den Marketingabteilungen und -firmen? Schließlich braucht man ein Thema für seine nächste Keynote auf einer der nächsten Marketingkonferenzen. Eine Wunderwaffe sicherlich nicht, dennoch denke ich, dass man sich diese neue Marketingmethode (ich nenne das jetzt mal so) einmal näher ansehen sollte. Wo kommt Growth Hacking eigentlich her? Use Cases und Best Practise im Growth Hacking Erfolg im Growth Hacking lässt sich nicht kopieren Berechtigt: Kritik am Konzept der Growth Hacking Wo kommt Growth Hacking eigentlich her? Laut Wikipedia enstand der Begriff im Jahr 2010 und wurde von dem Unternehmer und Blogger Sean Ellis geprägt. Später wurde er in einem weiteren Blogpost von Andrew Chen aufgegriffen, der versuchte, eine Definition dafür zu finden. Demnach umfasst Growth Hacking alle Aktivitäten, die einem Unternehmen Wachstum bringen könnten. Als Werkzeuge können dabei nicht nur digitale und soziale Medien, Suchmaschinen oder virales Marketing zum Einsatz kommen, sondern auch Methoden aus der klassischen Werbung. Die Grenzen zwischen Werbung, Marketing und Technik sind dabei fließend. Erlaubt ist eigentlich alles was nützt und wenig kostet. Denn Growth Hacking kommt aus der Gründer- und Startup-Szene, Firmen also, die wenig Geld haben, trotzdem aber schnell wachsen wollen (oder müssen). Wesentliches Merkmal ist eine enge Verbindung des Marketings mit dem angebotenen Produkt. Die Das Marketing soll nicht um das Produkt herum gebaut werden sondern wird zum Bestandteil desselben. Idealerweise trägt damit das Produkt zu seiner eigenen Verbreitung bei, d.h. der Verkauf eines Produkts oder einer Dienstleistung führt zu weiteren Verkäufen. Ziel des Growth Hackings ist also ein maximaler Effekt bei minimalem Aufwand und Kosten. Use Cases und Best Practise im...

Ecommerce in Europa, Onlinehandel über Grenzen hinweg

Denken wir an Ecommerce im Zusammenhang mit Europa fallen uns nur Hindernisse und Hemmnisse ein. Die prominentesten Beispiele sind Verordnungen wie Geo-Blocking, die DSGVO (GDPR), und die ePrivacy Verordnung zum Umgang mit Cookies. Gerade beim Geo-Blocking geht es darum, keine EU-Bürger von der Möglichkeit auszuschließen, im eigenen Onlineshop einzukaufen. Aber wie sieht die Umsetzung aus?

25 Jahre Erfahrung im Ecommerce und im Onlinemarketing

Ich abreite deid Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts (wie sich das anhört) im und mit dem Internet. Eigentlich ein Grund zum Feiern, aber die Zeiten haben sich geändert: Berufserfahrung ist in kaum einer Branche mehr etwas wert, aber keine Branche dürfte das mehr zutreffen als für die digitale Industrie. Nirgendwo sonst ändern sich die Rahmenbedingungen schneller. Was man vor 3 Jahren gelernt hat ist heute schon wieder überholt. Aber stimmt das überhaupt?

Online Marktplatz für Kunsthandwerk auf Basis von OXID eSales

Nach vielen Jahren Arbeit mit den Shopsystemen Magento und Shopware und nach der Aufgabe meiner Selbständigkeit arbeite seit mehr als 3 Jahren mit OXID eSales. OXID eSales ist ein Webshopsystem von der gleichnamigen Softwarefirma in Freiburg. Dabei gibt es das Shopsystem in einer frei verfügbaren Community Edition sowie in einer lizenzpflichtigen Professional und Enterprise Edition.

Webportal rss-index.de um RSS Feeds kostenlos einzutragen

Meine Selbstständigkeit im Bereich eCommerce habe ich bereits vor einiger Zeit aufgegeben. Demnach finden sich auch kaum mehr neue Beiträge hier in meinem Blog zu Themen wie Magento, Shopware oder Onlinemarketing. Inzwischen arbeite ich wieder festangestellt und mit dem Shopsystem von OXID eSales, das mich aber ehrlicherweise nicht überzeugt (Neben Magento und Shopware habe ich inzwischen noch Prestashop als hervoraragend eCommerce Lösung kennengelernt). Aber trotz meiner Anstellung arbeite ich an einigen (Spaß-)Projekten weiter, vorzugsweise mit dem PHP Framework Symfony in Kombination mit dem Designframework Bootstrap, die mich beide zunehmend begeistert. Eines dieser Projekte ist ein Webportal über das man kostenfrei RSS Feeds eintragen kann.

Affiliate Marketing – Chancen für Händler und Anbieter, Einnahmequelle für Betreiber von Websites

Affiliate ist englisch und bedeutet Partner. Demnach ist Affiliate Marketing eine Werbeform, die auf Partnerschaft beruht, nämlich zwischen Anbietern wie Onlinehändler und Betreibern von Websites. Dabei schaltet der Anbieter Werbung, meist in Form von Bannern, auf den Webseiten von sogenannten Publishern und verlinkt auf darüber sein Angebot. Aber was haben die jeweiligen Partner nun davon? Letztendlich ist Affiliate Marketing eine Win-Win-Situation (eigentlich einen Win-Win-Win-Situation, aber dazu später mehr).

Ganz großes Kino: Shopware 5 in München

Der Software-Hersteller Shopware aus dem hohem Norden (Schöppingen in der Nähe von Münster) präsentierte heute die neue Version 5 seiner gleichnamigen Shopsoftware. Für deutsche Firmen eher ungewöhnlich wurde dabei mehr geklotzt statt gekleckert, zu Recht! Außerdem ist es ganz erfrischend zu sehen, dass nicht nur amerikanische Firmen bei Produktpräsentationen auf den Putz hauen können. Meine Begeisterung für Shopware nimmt seit Monaten schon mit der Version 4 stetig zu. Vor allem die Funktion der Einkaufswelten zur flexiblen Gestaltung von Landingspages gefällt. Einzig die fehlende Unterstützung für responsives Layout trübte meine Freude ab und an. Hier galt bisher, zukaufen oder selber bauen. Aber damit ist jetzt Schluss: erst mit Kinofilm, dann in einer kurzen Präsentation zeigte Shopware die neuen Funktionen der Shopsoftware aus Schöppingen. Die zentralen Punkte: Massive Erweiterung der Einkaufswelten Design und Usability: responsive Layout Technik: Shopware goes Symfony 2 Einkaufswelten Die Funktion der Einkaufswelten wurde komplett neu gedacht: die Einkaufswelten bieten nun die Möglichkeit zum Geschichten erzählen: Storytelling zur Verkaufsunterstützung liegt voll im Trend! Die Einkaufswelten werden also deutlich flexibler, bleiben aber um eigene Elemente erweiterbar. Und alles im responsiven Layout, d.h. die Darstellung funktionert nun bereits über das Standardtemplate auf allen Endgeräten. Design und Usability Responsive Design ist das Stichwort: nicht nur die Einkaufswelten, sondern alle Seitentypen sind nun responsive. Es sind keine zusätzlichen Plugins oder Themes mehr nötig. Dabei bleibt Shopware weiterhin anpassbar und erweiterbar. Technik von Shopware Shopware wird schrittweise auf eine neue Basis gestellt: Shopware goes Symfony 2. Große Teile der Software sind dabei komplett neu erstellt worden, was sich positiv auf die Performance auswirken soll. Ich bin gespannt, wie sich diese tiefere Intergration dieses...

Der Onlinehändler Kongress 2015 von plentymarkets in Kassel

Gestern hatte ich ja bereits einige Erkenntnisse von der Zukunftskonferenz in Kassel zur Zukunft des Onlinehandels gepostet. In diesem Beitrag möchte ich den Onlinehändler Kongress 2015 von plentymarkets als Ganzes noch einmal Revue passieren lassen. Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im Erstellen und Betreuen von Webshops auf Basis von Magento und Shopware. D.h. Kunden lassen sich ihren eigenen Shop erstellen und hosten ihn dann bei einem Provider ihrer Wahl. Ich muss gestehen, dass ich Miet-Lösungen wie die von plentymarkets nicht so auf dem Radar hatte. Solche Lösungen erschienen mir meist zu starr und zu unflexibel. So gesehen war ich über die Gelegenheit sehr dankbar, einen meiner Kunden, den ich im Bereich Onlinemarketing wie Affiliatemarketing und Newsletter betreue, auf diesen Kongress zu begleiten (Barfuß-Schuhe von Sole Runner). Am Hauptveranstaltungstag mit Ausstellung und Vorträgen war ich sehr überrascht über die Größe des Kongresses. Ich kann die Teilnehmerzahl schlecht schätzen, würde aber sagen, dass sich an diesem Wochenende gut 1.000 Teilnehmer zusammenfanden. Ein guter Teil davon dürfte tatsächlich Onlinehändler gewesen sein. Außerdem muss ich meine Vorurteile gegenüber solchen Mietlösungen tatsächlich etwas korrigieren, denn diese Art von Software as a Service (SaaS) scheint inzwischen genauso flexibel zu sein wie selbst gehostete Lösungen. Allerdings sind die Abhängigkeiten gegenüber dem Software-Anbieter naturgemäß deutlich größer. Spannend war vor allem die Keynote von Jan Griesel, einem der beiden Geschäftsführer und Gründer von plentymarkets. Er stellte anstehende Neuerungen der Software vor. So wandert das Hosting komplett in die Cloud, was vor allem Vorteile für die Verfügbarkeit und die Ausfallsicherheit der gemieteten Shops bringen dürfte, wohl ein Problem aus vergangenen Tagen. Großen Beifall gab es für eine App, mit...

Zukunftsperspektiven im Onlinehandel

Die Zukunft des Onlinehandels war Thema einer Diskussion auf dem Onlinehändlerkongress 2015 von plentymarkets. Die Situation im Onlinehandel wird zunehmend absurder: Der eCommerce insgesamt erfährt seit Jahren unglaubliche Zuwachsraten, der stationäre Handel dagegen leidet. Nun könnte man meinen, die Betreiber von Webshops kennen mit ihren Umsätzen nur ein Richtung: nach oben. Aber weit gefehlt, auch die Mehrheit der Onlinehändler steht unter Druck. Die Gewinner sind einige wenige große Player. Die Gründe für diese schizophrene Situation sind vielfältig: Die Konkurrenzsituation im Internet ist unerbittlich und resultiert in einem selbstzerstörerischen Preiskampf. Der Fokus liegt meist auf Umsatz, nicht auf Rendite. Ein Kampf, den die Kleinen nur verlieren können. Bei den Lieferzeiten geht der Trend Richtung Same Day Delivery. Auch wenn solch kurze Lieferzeiten von Kundenseite derzeit vielleicht noch nicht nachgefragt werden, wird sich deren Erwartungshaltung über kurz oder lang in diese Richtung entwickeln. Viele Händler schimpfen über die Marktmacht von Amazon, liefern sich diesem Unternehmen aber bereitwillig aus. Viele Webshops können kein Alleinstellungsmerkmal aufweisen, das Produktsortiment ist beliebig, die Präsentation der Produkte oft langweilig. Kleine Webshop-Betreiber sind oft zu sehr im Tagesgeschäft gefangen. Sie verpassen es, geeignete und tragbare Konzepte für den Bestand ihres Geschäftes zu entwickeln. Ein schöner Beleg für den letzten Punkt war die von den Geschäftsführeren angeregte Diskussion über die Zukunft des Onlinehandels, der sofort in eine ganz andere Richtung ging, nämlich in eine Meckerei über anscheinend fehlende oder fehlerhafte Funktionen der Software von plentymarkets. Die Chance wurde vertan, abseits des Tagesgeschäfts einen Blick über den Tellerrand hinaus zu wagen. Das war so sicher nicht im Sinne der Brüder Griesel, Gründer und Geschäftsführer von plentymarkets. Es zeichnet sich...

Die Webanwendung DailyBusiness auf dem PHP-Framework Symfony, Teil 1

Meine Begeisterung für das PHP-Framework Symfony ist ungebrochen. Die Lektüre des Getting Started-Dokuments war im ersten Durchlauf zwar noch nicht sehr aufschlussreich, aber inzwischen habe ich die wichtigsten Kapitel des sehr viel ausführlicheren The Symfony Book durch: die Kapitel über Controller, das Routing, Templating mit twig, Datenbankmapping mit Doctrine und die Erstellung von Formularen. Mich begeistert ehrlicherweise nicht nur das PHP-Framework selbst, sondern auch die Qualität der frei verfügbaren Dokumentation. Neben den bereits angesprochenen Dokumenten gibt es noch zahlreiche weitere Dokumente, wie z.B. das Symfony Cookbook, in dem konkrete Anforderungen und ihre Umsetzung besprochen werden. Die Erkenntnisse aus der Lektüre von The Symfony Book habe ich parallel in einer eigenen kleinen Anwendung umgesetzt, eine Art einfache Fallstudie, bei der ich die gängigsten Anforderungen einer Webanwendung mit Symfony umsetzen möchte. Die Anwendung soll DailyBusiness heißen und eine Art Todo-Liste für meine täglichen Aufgaben darstellen. Die Anwendung soll später auf einem Server laufen, so dass ich auf meine Todo’s von überall her zugreifen und diese pflegen kann. Worum soll es in diesem kleinen Symfony-Tutorial gehen? Die Erstellung dieser kleinen Webanwendung, die mir zur eigenen Einarbeitung in das Framework Symfony dient, dokumentiere ich mit dieser mehrteiligen Beitragsserie hier auf meinem Blog. In diesem ersten Teil geht es um folgende Themen: Das PHP-Framework Symfony installieren und einrichten Organisation eines Projekts mit Bundles und Namespaces Einen ersten Controller einrichten Eine Route für diesen Controller einrichten Eine erste View auf Basis eines twig-Templates erstellen Wie startet man mit dem PHP-Framework Symfony? Als erstes zieht man sich den Symfony Installer symfony.phar in ein eigenes Verzeichnis und führt ihn über die Kommandozeile aus. Der Installationsprozess ist für...

Shopware: Widget für die Einkaufswelten zur Einbindung eines WordPress RSS-Feeds

Nutzt man statt der Shopware-internen Blogfunktion doch lieber WordPress, dann stehen einem die Blogartikel nicht mehr für die Einkaufswelten zur Verfügung. Es hilft dann nur ein eigenes, kleines Widget, mit dem man den RSS-Feed seines WordPress-Blogs importiert. Im zweiten Teil meiner kleinen Serie über die Verknüpfung von Shopware mit WordPress (siehe den Beitrag Shopware und WordPress gemeinsam einsetzen) soll es nun um das Widget für die Einkaufswelten gehen, mit denen ich die aktuellsten 4 Beiträge meines Florilegium-Blogs auf der Startseite des Webshops anzeigen möchte. Solche Widgets lassen sich ab Version 4.x von Shopware sehr leicht selbst erstellen (Link auf ein Tutorial folgt am Seitenende). Die Anzahl 4 habe ich zudem gewählt, weil ich das 4-spaltige Raster der Einkaufswelt meiner Startseite nutzen möchte. Dazu benötige ich einmal das Widget selbst, das in Shopware direkt angelegt wird, und zwar in folgende vorgegebene Struktur: /engine/Shopware/Plugins/Local/Frontend Dort habe ich das Verzeichnis VCFeedIntegration angelegt, ein von mir frei vergebener Name. Wie bei Shopware Plugins üblich liegt dort die Bootstap.php, die später das Plugin laden wird und die nötigen Funktionen wie getInfo(), install() und uninstall() bereitstellt (und noch ein paar mehr). Am interessantesten dürfte dabei die install()-Methode sein, die einmal bei der Installation des Plugins das Widget kreiert und dann noch zwei Felder erzeugt, über die später im Backend von Shopware die Überschrift des Blocks anlegen sowie die Adresse des RSS-Feeds, den ich importieren möchte, angeben kann. In diesem Fall einfache Textfelder. install()-Mehtode der der Bootstrap.php public function install() { $component = $this->createEmotionComponent(array( 'name' => 'Feed-Intregration-Component', 'template' => 'emotion_feedintegration', 'description' => 'Integration of RSS Feeds as a Component' )); $component->createTextField(array( 'name' => 'rss_feed_title', 'fieldLabel' =>...

Shopware und WordPress gemeinsam einsetzen

Als Shopsystem begeistert mich Shopware immer mehr. Hervorragend an die Bedürfnisse des deutschen Marktes angepasst, lassensich Webshops mit überschaubaren Aufwänden (und damit Kosten) erstellen. Besonders begeistert mich die Funktion der Einkaufswelten, mit der auch Nichtprogrammierer über das Backend von Shopware individuelle Seiten, z.B. die Startseite oder Landingpages für Kampagnen, erstellen können. Was mich an dieser Software aber nicht überzeugt, ist die integrierte Blogfunktion. Ein unnötiges Bewertungssystem für Beiträge und eine komplizierte Kommentarfunktion verleiden einem den Spaß am Bloggen mit Shopware. Und außerdem gibt es WordPress! Das Schweizer Messer unter den Blog- und Content Management Systemen. Wer bloggt, möchte (meist) WordPress einsetzen. Ich setze WordPress gerne in Kombination mit Shopware ein, einfach in ein Unterverzeichnis installiert, kann man den Blog problemlos in die Navigation des Shops integrieren bzw. andersherum den Shop in die Navigation des Blogs. Allerdings verliert man ein paar Funktionen, mit denen man Beiträge oder Produkte promoten kann. Schließlich sollen Besucher, die man über seinen Blog auf sich aufmerksam macht habe, ja auch das Produktangebot im Shop kennenlernen. Folgende Problem ergeben sich also in der beschriebenen Konfiguration: Layout: Das Layout von Webshop und Blog unterscheiden sich natürlich, da verschiedene Themes. Aber mit einem WordPress Theme, dass die ungefähre Seitengestaltung des Shops aufgreift, kann man da schon sehr viel erreichen. Passt man z.B. die Farbwelt und die Schriften (Schrifttype und -größe) an, ist die Anmutung eines einheitlichen Layouts meist schon gegeben. Außerdem finde ich nicht, dass Webshop und Blog zwingend gleich aussehen müssen (ganz im Gegenteil, aber das ist Ansichtssache). Wer unbedingt möchte kann natürlich das Layout im Theme des Shops oder Blogs vom jeweils anderen System nachbauen. Die...

Die Qual der Wahl bei der Suche nach einem PHP Framework

Ich arbeite vorzugweise mit dem Content Management System WordPress und den Shopsystemen Shopware und Magento. Für spezifische Anforderungen, wie z.B. ein Tool zur Organisation meiner eigenen Arbeit macht es aber wenig Sinn, diese in einem Shopsystem oder Content Management System umzusetzen. Dafür bieten sich entsprechende PHP-Frameworks wie das Zend Framework, cakePhp oder Symfony an. Mein Favorit ist letztendlich Symfony geworden. Klar, man kann die Anwendung auch von Grund auf selbst schreiben. Dabei bietet sich PHP deshalb an, weil man problemlos einen Provider mit günstigem Speicherplatz findet, der PHP und die Datenbank MySQL unterstützt. Denn das Tool, ich nenne es mal DailyBusiness, soll über das Web verfügbar sein, so dass ich meine Einträge vom Büro, von zu Hause aus und später natürlich auch von unterwegs aus mit dem Smartphone pflegen kann. So was könnte man natürlich auch in ein System wie WordPress reinfummeln, als Plugin z.B., aber damit wäre die Anwendung immer von WordPress als Basis abhängig. Da macht es schon mehr Sinn, die Grundfunktionalität in eine eigene Anwendung zu kapseln. Bietet man Schnittstellen oder API’s an, über die man mit der Anwendung kommunizieren kann, spricht ja nichts dagegen, die Funktionen als Widget oder Plugin in ein System wie WordPress zu integrieren. Nun habe ich mir in der letzten Zeit einige Frameworks angeschaut, Voraussetzung war, dass das Framework das MVC-Konzept unterstützt. MVC ist eine Architektur, die Model, View und Controller voneinander trennt. Dabei repräsentiert das Model das Datenmodell (inklusive der Persistierung der Daten, z.B. in eine Datenbank), der Controller kümmert sich um die (Business-)Logik und die View um die Darstellung und Präsentation der Daten. Begonnen habe ich mit dem Zend...

Phishing-Mail mit angeblicher Rechnung im Anhang

Gerade habe ich eine Phishing-Mail erhalten, die als Rechnung getarnt daher kommt. Die Rechnung ist eine anhängende doc-Datei, die angeblich Macro-Viren enthalten soll. Betreff mit Rechnungsnummer: Re.Nr. 24112014-278 Der Text der Email: ************************************************************* Sehr geehrter Kunde, Vielen Dank für die Bestellung. Bitte überprüfen Sie die Bestellmenge, die Bestellsumme und die Lieferadresse. Die Rechnung finden Sie im Anhang. Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zu Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Geschäftsführer. Dirk Schirakowski ; Schütze Uwe Vertreter Schütze Uwe ; Schirakowski Dirk Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz: DE189964006 Stnr.: 2636530279 Registernummer: KS HR A8707 Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV: Dirk Schirakowski ************************************************************* Sucht man nach der Steuernummer oder nach den Geschäftsführern, kommt man die Seite der Firma Zweirad Schira, die sich von dieser Email ausdrücklich distanziert und bereits die Polizei eingeschaltet hat. Also besser mal Vorsicht walten lassen und den Anhang NICHT...

Buchtipp: Quadrokopter – Das Kompendium für Flieger und Bastler

Als vor ca. einem Jahr mit dem Bau meines Quadrokopters begonnen habe, hat mir genau ein solches Buch gefehlt. Hier sind alle Themen für angehende Multikopter-Piloten in übersichtlicher und kurzer Form zusammengefasst. Das Problem bei Multikoptern ist, dass die Entwicklung rasend schnell voran schreitet, daher gibt es kaum gute Bücher zu dem Thema, sie sind zu schnell veraltet. Das Buch Quadrokopter richtig einstellen und fliegen von Thomas Riegler fand ich eher enttäuschend, da es sich auf ein spezielles Modell bezieht. Also habe ich auf die üblichen Quellen im Netz zurückgegriffen: Filme auf Youtube, Blogs und Foren zum Thema. Das funktioniert ganz gut, aber eine solche schlanke Übersicht zum Thema wie es der Heise-Verlags im Herbst diesen Jahres mit seinem Kompendium herausgebracht hat, hätte ich als Einstieg doch recht hilfreich gefunden. Das Büchlein (fast schon Zeitschrift), dass zudem für unter 10 Euro zu haben ist, bezieht sich nicht auf ein Produkt sondern gibt einen guten Überblick über die gängigsten Modelle, die für Einsteiger in das Thema in Frage kommen. Zur Übersicht die Themenblöcke von Quadrokopter – Das Kompendium für Flieger und Bastler etwas ausführlicher: Der grundsätzliche Aufbau und die Funktionsweise eines Mulitkopters Eine Marktübersicht über die für Einsteiger interressantesten Modelle und Fernsteuerungen, auch hinsichtlich unterschiedlicher Geldbeutel. Eine Einführung in das Fliegen mit einem Quadrokopter, inklusive dem Fliegen mit einer Kamera und den derzeit geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen. Übersichtliche Bauanleitungen für zwei auf der Software MultiWii basierenden Quadrokoptern. Einmal ein Modell für den Einstieg, die Bauanleitung für den zweiten Quadrokopten ist bereits ein etwas größeres Modell für Flüge mit einer Kamera ausgelegt. Und das, was ich gerne gehabt hätte: einmal genau erklärt,...

Shopsoftware Magento 2 Community Edition, erster Eindruck

Gestern kam per Mail die Info, dass nun die Beta-Version (ver. 0.42.0-beta1) der Shopsoftware Magento 2 Community Edition für Entwickler zum Download bereitsteht. Nachdem die neue Version von Magento schon lange im Gespräch ist, habe ich sie mir gleich installiert um zu sehen, was sich so verändert hat. Hier meine ersten Eindrücke der Shopsoftware. Der Installationsprozess lief erfreulicherweise schon mal glatt durch, unterscheidet sich aber auch nicht groß von Magentos 1er-Versionen: In vier Schritten zur fertigen Installation. Auch der erste Blick auf das Dashboard des Backends weicht nicht unbedingt vom Gewohnten ab. Lediglich die Farbe schreckte mich etwas, da ich Braun auf dem Bildschirm (und nicht nur da) so gar nicht mag. Aber gut, die Farbe spielt letztendlich keine entscheidende Rolle und man könnte sie ja ändern 🙂 Die auffälligsten Änderungen finden sich im Hauptmenü. So sind zahlreiche Funktionen bzw. Navigationselemente komplett neu angeordent. Manche Menüpunkte wurden deutlich abgespeckt, wobei noch unklar ist, ob diese Funktionen einfach noch fehlen. So gibt es unter dem Punkt Produkte (früher Katalog) nur noch sehr wenig Unterpunkte zur Pflege des Produktkatalogs. Die Navigation ist nun stringent nach den Themen Übersicht oder Einstieg (Dashboard), Verkäufe, Produkte Kunden, Marketing, Inhalt und Berichte strukturiert. Die Administrationswerkzeuge wie Stores und System sind optisch getrennt an den rechten Rand der Navigation gewandert. Deutlich erweitert erscheint dagegegn das Menü unter Berichte, das liegt aber vermutlich daran, dass es keine zweite Menüebene mehr gibt und alle Funktionen auf einen Blick angezeigt werden. Deutlich aufgewertet wurde die Verwaltung der Stores, früher ein Unterpunkt unter System, nun direkt über die Hauptnavigation errreichbar. Damit wird der Wichtigkeit der Multishopfunktionaltität von Magentos Community Edition...

Magento: Probleme beim Speichern der Steuerzonen

Normalerweise nutze ich für den Einsatz von Magento für deutsche Shops das Plugin German Setup von Firegento (inzwischen wohl MageSetup). Damit werden die meisten Anpassungen für den deutschen Markt automatisiert durchgeführt. Nun hatte ich aber die Anforderung, die Steuerklassen im Backend von Magento manuell anzulegen. Dabei bin ich auf ein Problem gestoßen: die Steuerzonen ließen sich nicht speichern, wenn man für Deutschland keinen Staat (in diesem Fall also Bundesland) auswählt. Die Angabe eines Staates bzw. eines Bundeslandes macht für die USA Sinn, da die einzelnen Staaten unterschieldiche Mehrwertsteuersätze haben, in Deutschland haben wir aber eine einheitliche Mehrwertsteuer. Und die sollte man nun nicht für jedes Bundesland einzeln eintragen müssen. Das Feld für „Bundesland“ im entsprechenden Dialog (Verkäufe > Steuer > Steuerzonen und -sätze verwalten) im Backend von Magento ist aber ein Pflichtfeld, das speichern ohne ANgabe eines solchen also nicht möglich. Jedenfalls scheint das ein kleiner Bug zu sein, den man aber leicht umgehen kann: man wählt einfach ein Bundesland aus und speichert seine Steuerzone. Dann öffnet man den Datensatz noch einmal, wählt dann statt des vorherigen Eintrags nun das Asteriks-Symbol * und kann nun die Steuerzone für alle Bundesländer speichern. Es sind dann doch oft die kleinen Dinge, die das Leben erleichtern 🙂 Weitere Beiträge zum Thema Magento Übersicht über Sicherungs- oder Backup-Möglichkeiten einer Magento-Installation Bilder werden im Frontend und Backend von Magento nicht angezeigt Magento: Linktext für Home in der Breadcrumb-Navigation...

Make Munich in der Tonhalle, München

Die Open Source-Bewegung verlässt den Bereich der Software-Entwicklung und weitet sich zunehmend auf Hardware aus. Dabei ergeben sich auch viele Überschneidungen mit dem klassischen Heimwerken aus der Do-it-Yourself-Ecke. Für diese Zielgruppe fand nun am vergangenen Wochenende zum zweiten Mal die Make Munich statt, eine Messe für Bastler, Tüftler und Kreative. Die Messe selbst war ehrlicherweise sehr überschaubar, der Besucherandrang dafür umso größer. Der Schwerpunkt der Themen und Aussteller lag dabei auf der Elektronik, der klassischen Disziplin für Nerds und Tüftler. Die Schlagworte sind dabei 3D-Druck und das Arduino-Projekt. Kaum ein Stand, an dem nicht ein 3D-Drucker vor sich hintuckerte und schichtweise bunte Formen aus Kunststoff aufbaute. Erstaunlich fand ich, dass es inzwischen Drucker gibt, die selbst bewegliche Gelenke in einem Druckprozess herstellen können. Der Andrang an den Ständen war aber so groß, das man kaum Gelegenheit hatte, sich mit Leuten über konkrete Anwendungsmöglichkeiten des 3D-Drucks zu unterhalten. Noch spannender finde ich das Arduino-Projekt, eine Hardwarelösung ergänzt um eine Programmierschnittstelle auf Open-Source-Basis. Dabei vergrößert sich das Angebot um viele kostengünstige Sensoren und Aktoren wie z.B. Motoren. So kann man sich eigene Geräte bauen, die die vielfältigsten Aufgaben bewältigen können. Der Fantasie sind da keine Grenzen mehr gesetzt, so steuert meinen Eigenbau_Quadrokopter ein Flight Controller auf Basis von Arduino. Kein Wunder, das auf der Make Munich viele Hersteller und Vermarkter von Produkten rund um das Arduino-Porjekt vertreten waren. Es wurde aber nicht nur ein Programm für digitale Nerds angeboten, sondern es waren zum Beispiel auch der Markplatz für Bastler und Heimwerker Etsy, das Haus der Eigenarbeit München (HEI) und die Münchner Stadtimker mit jeweils einem großen Stand vertreten. Ein bunte und...