Die Webanwendung DailyBusiness auf dem PHP-Framework Symfony, Teil 1

Die Webanwendung DailyBusiness auf dem PHP-Framework Symfony, Teil 1

Meine Begeisterung für das PHP-Framework Symfony ist ungebrochen. Die Lektüre des Getting Started-Dokuments war im ersten Durchlauf zwar noch nicht sehr aufschlussreich, aber inzwischen habe ich die wichtigsten Kapitel des sehr viel ausführlicheren The Symfony Book durch: die Kapitel über Controller, das Routing, Templating mit twig, Datenbankmapping mit Doctrine und die Erstellung von Formularen. Mich begeistert ehrlicherweise nicht nur das PHP-Framework selbst, sondern auch die Qualität der frei verfügbaren Dokumentation. Neben den bereits angesprochenen Dokumenten gibt es noch zahlreiche weitere Dokumente, wie z.B. das Symfony Cookbook, in dem konkrete Anforderungen und ihre Umsetzung besprochen werden. Die Erkenntnisse aus der Lektüre von The Symfony Book habe ich parallel in einer eigenen kleinen Anwendung umgesetzt, eine Art einfache Fallstudie, bei der ich die gängigsten Anforderungen einer Webanwendung mit Symfony umsetzen möchte. Die Anwendung soll DailyBusiness heißen und eine Art Todo-Liste für meine täglichen Aufgaben darstellen. Die Anwendung soll später auf einem Server laufen, so dass ich auf meine Todo’s von überall her zugreifen und diese pflegen kann. Worum soll es in diesem kleinen Symfony-Tutorial gehen? Die Erstellung dieser kleinen Webanwendung, die mir zur eigenen Einarbeitung in das Framework Symfony dient, dokumentiere ich mit dieser mehrteiligen Beitragsserie hier auf meinem Blog. In diesem ersten Teil geht es um folgende Themen: Das PHP-Framework Symfony installieren und einrichten Organisation eines Projekts mit Bundles und Namespaces Einen ersten Controller einrichten Eine Route für diesen Controller einrichten Eine erste View auf Basis eines twig-Templates erstellen Wie startet man mit dem PHP-Framework Symfony? Als erstes zieht man sich den Symfony Installer symfony.phar in ein eigenes Verzeichnis und führt ihn über die Kommandozeile aus. Der Installationsprozess ist für...
Shopware: Widget für die Einkaufswelten zur Einbindung eines WordPress RSS-Feeds

Shopware: Widget für die Einkaufswelten zur Einbindung eines WordPress RSS-Feeds

Nutzt man statt der Shopware-internen Blogfunktion doch lieber WordPress, dann stehen einem die Blogartikel nicht mehr für die Einkaufswelten zur Verfügung. Es hilft dann nur ein eigenes, kleines Widget, mit dem man den RSS-Feed seines WordPress-Blogs importiert. Im zweiten Teil meiner kleinen Serie über die Verknüpfung von Shopware mit WordPress (siehe den Beitrag Shopware und WordPress gemeinsam einsetzen) soll es nun um das Widget für die Einkaufswelten gehen, mit denen ich die aktuellsten 4 Beiträge meines Florilegium-Blogs auf der Startseite des Webshops anzeigen möchte. Solche Widgets lassen sich ab Version 4.x von Shopware sehr leicht selbst erstellen (Link auf ein Tutorial folgt am Seitenende). Die Anzahl 4 habe ich zudem gewählt, weil ich das 4-spaltige Raster der Einkaufswelt meiner Startseite nutzen möchte. Dazu benötige ich einmal das Widget selbst, das in Shopware direkt angelegt wird, und zwar in folgende vorgegebene Struktur: /engine/Shopware/Plugins/Local/Frontend Dort habe ich das Verzeichnis VCFeedIntegration angelegt, ein von mir frei vergebener Name. Wie bei Shopware Plugins üblich liegt dort die Bootstap.php, die später das Plugin laden wird und die nötigen Funktionen wie getInfo(), install() und uninstall() bereitstellt (und noch ein paar mehr). Am interessantesten dürfte dabei die install()-Methode sein, die einmal bei der Installation des Plugins das Widget kreiert und dann noch zwei Felder erzeugt, über die später im Backend von Shopware die Überschrift des Blocks anlegen sowie die Adresse des RSS-Feeds, den ich importieren möchte, angeben kann. In diesem Fall einfache Textfelder. install()-Mehtode der der Bootstrap.php public function install() { $component = $this->createEmotionComponent(array( 'name' => 'Feed-Intregration-Component', 'template' => 'emotion_feedintegration', 'description' => 'Integration of RSS Feeds as a Component' )); $component->createTextField(array( 'name' => 'rss_feed_title', 'fieldLabel' =>...
Shopware und WordPress gemeinsam einsetzen

Shopware und WordPress gemeinsam einsetzen

Als Shopsystem begeistert mich Shopware immer mehr. Hervorragend an die Bedürfnisse des deutschen Marktes angepasst, lassensich Webshops mit überschaubaren Aufwänden (und damit Kosten) erstellen. Besonders begeistert mich die Funktion der Einkaufswelten, mit der auch Nichtprogrammierer über das Backend von Shopware individuelle Seiten, z.B. die Startseite oder Landingpages für Kampagnen, erstellen können. Was mich an dieser Software aber nicht überzeugt, ist die integrierte Blogfunktion. Ein unnötiges Bewertungssystem für Beiträge und eine komplizierte Kommentarfunktion verleiden einem den Spaß am Bloggen mit Shopware. Und außerdem gibt es WordPress! Das Schweizer Messer unter den Blog- und Content Management Systemen. Wer bloggt, möchte (meist) WordPress einsetzen. Ich setze WordPress gerne in Kombination mit Shopware ein, einfach in ein Unterverzeichnis installiert, kann man den Blog problemlos in die Navigation des Shops integrieren bzw. andersherum den Shop in die Navigation des Blogs. Allerdings verliert man ein paar Funktionen, mit denen man Beiträge oder Produkte promoten kann. Schließlich sollen Besucher, die man über seinen Blog auf sich aufmerksam macht habe, ja auch das Produktangebot im Shop kennenlernen. Folgende Problem ergeben sich also in der beschriebenen Konfiguration: Layout: Das Layout von Webshop und Blog unterscheiden sich natürlich, da verschiedene Themes. Aber mit einem WordPress Theme, dass die ungefähre Seitengestaltung des Shops aufgreift, kann man da schon sehr viel erreichen. Passt man z.B. die Farbwelt und die Schriften (Schrifttype und -größe) an, ist die Anmutung eines einheitlichen Layouts meist schon gegeben. Außerdem finde ich nicht, dass Webshop und Blog zwingend gleich aussehen müssen (ganz im Gegenteil, aber das ist Ansichtssache). Wer unbedingt möchte kann natürlich das Layout im Theme des Shops oder Blogs vom jeweils anderen System nachbauen. Die...
Die Qual der Wahl bei der Suche nach einem PHP Framework

Die Qual der Wahl bei der Suche nach einem PHP Framework

Ich arbeite vorzugweise mit dem Content Management System WordPress und den Shopsystemen Shopware und Magento. Für spezifische Anforderungen, wie z.B. ein Tool zur Organisation meiner eigenen Arbeit macht es aber wenig Sinn, diese in einem Shopsystem oder Content Management System umzusetzen. Dafür bieten sich entsprechende PHP-Frameworks wie das Zend Framework, cakePhp oder Symfony an. Mein Favorit ist letztendlich Symfony geworden. Klar, man kann die Anwendung auch von Grund auf selbst schreiben. Dabei bietet sich PHP deshalb an, weil man problemlos einen Provider mit günstigem Speicherplatz findet, der PHP und die Datenbank MySQL unterstützt. Denn das Tool, ich nenne es mal DailyBusiness, soll über das Web verfügbar sein, so dass ich meine Einträge vom Büro, von zu Hause aus und später natürlich auch von unterwegs aus mit dem Smartphone pflegen kann. So was könnte man natürlich auch in ein System wie WordPress reinfummeln, als Plugin z.B., aber damit wäre die Anwendung immer von WordPress als Basis abhängig. Da macht es schon mehr Sinn, die Grundfunktionalität in eine eigene Anwendung zu kapseln. Bietet man Schnittstellen oder API’s an, über die man mit der Anwendung kommunizieren kann, spricht ja nichts dagegen, die Funktionen als Widget oder Plugin in ein System wie WordPress zu integrieren. Nun habe ich mir in der letzten Zeit einige Frameworks angeschaut, Voraussetzung war, dass das Framework das MVC-Konzept unterstützt. MVC ist eine Architektur, die Model, View und Controller voneinander trennt. Dabei repräsentiert das Model das Datenmodell (inklusive der Persistierung der Daten, z.B. in eine Datenbank), der Controller kümmert sich um die (Business-)Logik und die View um die Darstellung und Präsentation der Daten. Begonnen habe ich mit dem Zend...

Phishing-Mail mit angeblicher Rechnung im Anhang

Gerade habe ich eine Phishing-Mail erhalten, die als Rechnung getarnt daher kommt. Die Rechnung ist eine anhängende doc-Datei, die angeblich Macro-Viren enthalten soll. Betreff mit Rechnungsnummer: Re.Nr. 24112014-278 Der Text der Email: ************************************************************* Sehr geehrter Kunde, Vielen Dank für die Bestellung. Bitte überprüfen Sie die Bestellmenge, die Bestellsumme und die Lieferadresse. Die Rechnung finden Sie im Anhang. Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zu Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Geschäftsführer. Dirk Schirakowski ; Schütze Uwe Vertreter Schütze Uwe ; Schirakowski Dirk Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz: DE189964006 Stnr.: 2636530279 Registernummer: KS HR A8707 Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV: Dirk Schirakowski ************************************************************* Sucht man nach der Steuernummer oder nach den Geschäftsführern, kommt man die Seite der Firma Zweirad Schira, die sich von dieser Email ausdrücklich distanziert und bereits die Polizei eingeschaltet hat. Also besser mal Vorsicht walten lassen und den Anhang NICHT...