Affiliate Marketing – Chancen für Händler und Anbieter, Einnahmequelle für Betreiber von Websites

Affiliate Marketing – Chancen für Händler und Anbieter, Einnahmequelle für Betreiber von Websites

Was ist Affiliate Marketing? Affiliate ist englisch und bedeutet Partner. Demnach ist Affiliate Marketing eine Werbeform, die auf Partnerschaft beruht, nämlich zwischen Anbietern wie Onlinehändler und Betreibern von Websites. Dabei schaltet der Anbieter Werbung, meist in Form von Bannern, auf den Webseiten von sogenannten Publishern und verlinkt auf darüber sein Angebot. Aber was haben die jeweiligen Partner nun davon? Letztendlich ist Affiliate Marketing eine Win-Win-Situation (eigentlich einen Win-Win-Win-Situation, aber dazu später mehr). Jedenfalls bietet vor allem für Betreiber Webseiten Affiliate Markting ein interessantes Model, ein kleines Zubrot zu verdienen, wie es zum Beispiel in den Artikel »Was ist Affiliate Marketing & wie funktioniert es?« auf www.affiliate-marketing-tipps.de zu lesen ist. Werbemöglichkeiten für Händler und Anbieter Neben den großen Nachrichtenportalen wie z.B. von Zeitungen, Radio- und Fernsehsendern gibt es im Internet unzählige Websites wie private Blogs. Diese einzelnen Webseiten haben vielleicht nicht die Besucherzahlen wie die große Nachrichtenportal, aber die Menge sowie die Vielfalt an Themen ergeben zusammen genommen eine unglaubliche Reichweite. Warum diese Reichweite also nicht auch Werbung nutzen? Das Problem dabei ist allerdings der Aufwand, den man treiben muss, um die Websites aufzustöbern, beiden denen die Platzierung der eigenen Werbung interessant wäre bzw. mit den jeweiligen Herausgebern die Konditionen über einen Verkauf von Werbeplätzen zu verhandeln. An dieser Stelle kommen nun die Affiliate-Netzwerke wie Zanox, Affilinet oder Tradedoubler ins Spiel, um nur einige zu nennen (die Auswahl ist hier rein willkürlich getroffen). Die Affiliate-Netze nehmen einem Werbetreibenden den Aufwand der Verwaltung ab, selbstredend, dass diese Firmen natürlich ihren Anteil am Geschäft haben möchten. Der aus meiner Sicht aber entscheidende Vorteil an dieser Werbeform ist, das man mit dem richtigen...

Big Data ist auch im ecommerce seit einiger Zeit in aller Munde.

Interessant ist, dass in vielen Gesprächen Big Data zwar genannt wird, meist jedoch nur eine vage Vorstellung zur Materie vorliegt. Eines ist jedoch allen Beteiligten klar: Hinter „BIG“ verbirgt sich zumindest auch eine Größenordnung, wie die folgende Grafik verdeutlicht: by wakeuptj. Dabei sind Big Data-Anwendungen nichts wirklich Neues. Wussten Sie, dass die ersten Anwendungsfälle schon Ende des 18. Jahrhunderts entstanden? Wirklich „spruchreif“ wurde Big Data dann mit dem Aufkommen des Internets und der zunehmenden Vernetzung von virtueller und realer Welt: Neben der lückenlosen Erfassung digitaler Spuren lassen sich heute z.B. Bewegungsdaten (Smartphones) und Meßdaten (Smartwatch, Smartband & Co.) zu aussagekräftigen Profilen zusammenfassen. So können mit neuen Werkzeugen wie IBMs „Watson“ oder Opensource-Tools wie „ELK Stack“ interne und externe Datenquellen zusammengebracht und nach interessanten Mustern durchsucht werden. Und somit entstehen neue Funktionen, die auch den ecommerce beflügeln – von Empfehlungsfunktionen über interaktive Suchagenten bis hin zu Websites, die auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Besuchers maßgeschneidert werden. Wir sind gespannt, wo uns die Reise hinführt – im ecommerce wie auch in allen anderen...
Ganz großes Kino: Shopware 5 in München

Ganz großes Kino: Shopware 5 in München

Der Software-Hersteller Shopware aus dem hohem Norden (Schöppingen in der Nähe von Münster) präsentierte heute die neue Version 5 seiner gleichnamigen Shopsoftware. Für deutsche Firmen eher ungewöhnlich wurde dabei mehr geklotzt statt gekleckert, zu Recht! Außerdem ist es ganz erfrischend zu sehen, dass nicht nur amerikanische Firmen bei Produktpräsentationen auf den Putz hauen können. Meine Begeisterung für Shopware nimmt seit Monaten schon mit der Version 4 stetig zu. Vor allem die Funktion der Einkaufswelten zur flexiblen Gestaltung von Landingspages gefällt. Einzig die fehlende Unterstützung für responsives Layout trübte meine Freude ab und an. Hier galt bisher, zukaufen oder selber bauen. Aber damit ist jetzt Schluss: erst mit Kinofilm, dann in einer kurzen Präsentation zeigte Shopware die neuen Funktionen der Shopsoftware aus Schöppingen. Die zentralen Punkte: Massive Erweiterung der Einkaufswelten Design und Usability: responsive Layout Technik: Shopware goes Symfony 2 Einkaufswelten Die Funktion der Einkaufswelten wurde komplett neu gedacht: die Einkaufswelten bieten nun die Möglichkeit zum Geschichten erzählen: Storytelling zur Verkaufsunterstützung liegt voll im Trend! Die Einkaufswelten werden also deutlich flexibler, bleiben aber um eigene Elemente erweiterbar. Und alles im responsiven Layout, d.h. die Darstellung funktionert nun bereits über das Standardtemplate auf allen Endgeräten. Design und Usability Responsive Design ist das Stichwort: nicht nur die Einkaufswelten, sondern alle Seitentypen sind nun responsive. Es sind keine zusätzlichen Plugins oder Themes mehr nötig. Dabei bleibt Shopware weiterhin anpassbar und erweiterbar. Technik von Shopware Shopware wird schrittweise auf eine neue Basis gestellt: Shopware goes Symfony 2. Große Teile der Software sind dabei komplett neu erstellt worden, was sich positiv auf die Performance auswirken soll. Ich bin gespannt, wie sich diese tiefere Intergration dieses...
Der Onlinehändler Kongress 2015 von plentymarkets in Kassel

Der Onlinehändler Kongress 2015 von plentymarkets in Kassel

Gestern hatte ich ja bereits einige Erkenntnisse von der Zukunftskonferenz in Kassel zur Zukunft des Onlinehandels gepostet. In diesem Beitrag möchte ich den Onlinehändler Kongress 2015 von plentymarkets als Ganzes noch einmal Revue passieren lassen. Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im Erstellen und Betreuen von Webshops auf Basis von Magento und Shopware. D.h. Kunden lassen sich ihren eigenen Shop erstellen und hosten ihn dann bei einem Provider ihrer Wahl. Ich muss gestehen, dass ich Miet-Lösungen wie die von plentymarkets nicht so auf dem Radar hatte. Solche Lösungen erschienen mir meist zu starr und zu unflexibel. So gesehen war ich über die Gelegenheit sehr dankbar, einen meiner Kunden, den ich im Bereich Onlinemarketing wie Affiliatemarketing und Newsletter betreue, auf diesen Kongress zu begleiten (Barfuß-Schuhe von Sole Runner). Am Hauptveranstaltungstag mit Ausstellung und Vorträgen war ich sehr überrascht über die Größe des Kongresses. Ich kann die Teilnehmerzahl schlecht schätzen, würde aber sagen, dass sich an diesem Wochenende gut 1.000 Teilnehmer zusammenfanden. Ein guter Teil davon dürfte tatsächlich Onlinehändler gewesen sein. Außerdem muss ich meine Vorurteile gegenüber solchen Mietlösungen tatsächlich etwas korrigieren, denn diese Art von Software as a Service (SaaS) scheint inzwischen genauso flexibel zu sein wie selbst gehostete Lösungen. Allerdings sind die Abhängigkeiten gegenüber dem Software-Anbieter naturgemäß deutlich größer. Spannend war vor allem die Keynote von Jan Griesel, einem der beiden Geschäftsführer und Gründer von plentymarkets. Er stellte anstehende Neuerungen der Software vor. So wandert das Hosting komplett in die Cloud, was vor allem Vorteile für die Verfügbarkeit und die Ausfallsicherheit der gemieteten Shops bringen dürfte, wohl ein Problem aus vergangenen Tagen. Großen Beifall gab es für eine App, mit...
Zukunftsperspektiven im Onlinehandel

Zukunftsperspektiven im Onlinehandel

Die Zukunft des Onlinehandels war Thema einer Diskussion auf dem Onlinehändlerkongress 2015 von plentymarkets. Die Situation im Onlinehandel wird zunehmend absurder: Der eCommerce insgesamt erfährt seit Jahren unglaubliche Zuwachsraten, der stationäre Handel dagegen leidet. Nun könnte man meinen, die Betreiber von Webshops kennen mit ihren Umsätzen nur ein Richtung: nach oben. Aber weit gefehlt, auch die Mehrheit der Onlinehändler steht unter Druck. Die Gewinner sind einige wenige große Player. Die Gründe für diese schizophrene Situation sind vielfältig: Die Konkurrenzsituation im Internet ist unerbittlich und resultiert in einem selbstzerstörerischen Preiskampf. Der Fokus liegt meist auf Umsatz, nicht auf Rendite. Ein Kampf, den die Kleinen nur verlieren können. Bei den Lieferzeiten geht der Trend Richtung Same Day Delivery. Auch wenn solch kurze Lieferzeiten von Kundenseite derzeit vielleicht noch nicht nachgefragt werden, wird sich deren Erwartungshaltung über kurz oder lang in diese Richtung entwickeln. Viele Händler schimpfen über die Marktmacht von Amazon, liefern sich diesem Unternehmen aber bereitwillig aus. Viele Webshops können kein Alleinstellungsmerkmal aufweisen, das Produktsortiment ist beliebig, die Präsentation der Produkte oft langweilig. Kleine Webshop-Betreiber sind oft zu sehr im Tagesgeschäft gefangen. Sie verpassen es, geeignete und tragbare Konzepte für den Bestand ihres Geschäftes zu entwickeln. Ein schöner Beleg für den letzten Punkt war die von den Geschäftsführeren angeregte Diskussion über die Zukunft des Onlinehandels, der sofort in eine ganz andere Richtung ging, nämlich in eine Meckerei über anscheinend fehlende oder fehlerhafte Funktionen der Software von plentymarkets. Die Chance wurde vertan, abseits des Tagesgeschäfts einen Blick über den Tellerrand hinaus zu wagen. Das war so sicher nicht im Sinne der Brüder Griesel, Gründer und Geschäftsführer von plentymarkets. Es zeichnet sich...